Recherche gegen Linkskriminelle

Recherche gegen Links hat das Ziel herauszufinden

  • wie stark der Gegner ist,
  • wo er neue Leute rekrutiert,
  • was seine aktuellen Pläne von Strategie und Taktik sind,
  • welche konkrete und welche zukünftige Gefahr von ihm ausgeht,
  • wo seine Aktions- und Argumentationsschwerpunkte liegen,
  • wo er auf Zustimmung und wo er auf Ablehnung stößt.

Die Beantwortung dieser Fragen ermöglicht die Bestimmung wirksamer Gegenaktionen.

Jede Gruppe sollte sich in dem Bereich, in dem sie handelt, besser auskennen als ihr Gegner. Dies schützt sie selbst und andere vor bösen Überraschungen oder Niederlagen. Das gilt auch für die politische Öffentlichkeitsarbeit. Das Ziel ist, den Widerstand gegen die Aktivitäten der Linkskriminellen zu fördern.

Die Aufklärung von bisher Verborgenem kann Leute wütend machen und oft den Beweis erbringen, der gebraucht wird, um öffentliche Empörung herzustellen. Daher werden bei der Recherche in erster Linie Fakten gesammelt, die die eigene Position stärken. Das bedeutet aber nicht, dass Fakten so lange verdreht werden bis sie in die eigene Position passen. Durch das Präsentieren gesicherter und nachprüfbarer Fakten entsteht Vertrauen - dagegen entsteht durch das Präsentieren von Lügen und Unwahrheiten Misstrauen. Gefährlich wird es, wenn falsche Zitate die Runde machen. Wenn sich solch ein "Beweis" in Luft auflöst, kann das neben dem politischen Schaden auch rechtliche Folgen haben.

Wenn ihr zu einem Thema recherchiert, also Informationen sammelt und auswertet, werdet ihr manchmal feststellen, dass sich auch euer eigener Blick auf die Angelegenheit verändert. Ihr erkennet den Kern der Sache vielleicht deutlicher und könnt eure eigenen Forderungen besser und klarer darstellen. Wenn ihr während einer Recherche versuchet, die Stärken und Schwächen des Gegners herauszufinden, heißt das auch, die eigene Situation im Verlauf der Recherche zu analysieren.

Wenn ihr vorher Verborgenes herausfindet oder wenn ihr feststellt, dass es außer euch auch noch andere gibt, die die Augen offen halten und Kritik äußern, dann zeigt das auch, wo ihr mit eurer Arbeit vorher gestanden habt und wo ihr hinkommt. Es wird klarer werden, welchen Einfluss der Gegner hat und was ihr selbst könnt.

Die Recherche verändert eure Blickwinkel, ob ihr es merkt oder abstreitet. Deshalb ist es wichtig, die Aktivisten, die Recherche machen, nicht alleine arbeiten zu lassen. Genauso wie die Gruppe über das Ziel der Recherche bestimmt, müssen die Ergebnisse mit allen ausgewertet werden. Das stärkt das Selbstvertrauen der Gruppe und ihrer Mitglieder und verhindert, dass Recherche-Leute "abheben". Wenn ihr wisst, warum eine Sache wichtig ist, werdet ihr mit euren Mitteln immer besser umgehen, als wenn ihr unsicher seid.

Bei der Recherche gegen Linksextremisten gibt es Informationen, die vertraulich behandelt werden müssen. Vertraulich deshalb, weil sie Personen gefährden könnten. Informationen können nicht nur diejenigen gefährden, die eure Gegner sind. Auch die, die diese Information besitzen oder sie weitergegeben haben, können gefährdet sein. Achtet deshalb darauf, dass ihr die Vertraulichkeit mancher Informationen beachtet. Solche "Geheimnisse" können gerade bei der Recherche gegen Links großen Spaß machen. Der Spaß mancher Geheimnisse besteht leider nur darin, das Geheimnis zu lüften. Besprecht gemeinsam, wie ihr damit umgehen wollt. Wenn ihr am Kneipentisch Geschichten erzählt bekommt, weil die Leute wissen, sie erzählen es "der Anti-Antifa", fragt nach, ob die Infos vertraulich sind oder nicht. Und überlegt trotzdem gut, ob ihr diese Informationen gebrauchen könnt oder nicht.

Recherche gegen Linksextremisten hat nur wenige Freunde.

Im gegensatz zu der Antifa-Recherche, die von Justiz, Polikern und der Presse angespornt und belohnt wird, kämpfen nationale Aktivisten gegen ihre Repressionen. Das Linkskriminelle Weltnetzportal Indymedia wurde mit einem Deutschen Medienpreis ausgezeichnet während die vom NW-Berlin erstellte Chronik Linkskrimineller Aktivitäten Kriminalisiert und als "geheime Hass-Liste der Berliner Nazis" diffamiert wurde. Inzwischen wurde ein Rechtshilfegesuch der brd Regierung an die USA gestellt, da die Seiten dort gehostet waren. Dies hatte das Ergebnis, das beide Weltnetzseiten abgeschaltet wurden und die Nutzerdaten von den Amerikanischen Behörden herausgegeben worden. Gegen die Initiatoren werden zur Zeit gerichtliche Verfahren geführt.

Als nationale Aktivisten die Anti-Antifa-Arbeit betreiben müsst ihr also über die Maße konspirativ Arbeiten! Wenn ihr die Ergebnisse eurer Arbeit ins Weltnetz stellen wollt darf dies ausschließlich mit Hilfe von Anonymisierungstools passieren.