Verteilen eines Flugblattes

In Einfamilienhausgebieten mit Hinterliegergrundstücken kannst du etwa 100 Flyer pro Stunde absetzen. In Mehrfamilienhaus-Wohngebieten sind es viel (bis zu zehn mal) mehr. Falls die Briefkästen nicht von außen zugänglich sind, kann man klingeln bis sich jemand meldet. Rufe kurz "Postwurfsendung", in der Regel wird dir dann geöffnet.

An Info-Ständen kannst du ebenfalls Flyer absetzen. Du kannst den Bürgern den Flyer wortlos anbieten oder einfach sagen "Guten tag, es geht um ... ". Jeder hat da seinen Stil.

Das Aussehen und das Auftreten des Aktivisten spielen eine herausragende Rolle bei der Frage, wieviele Bürger Flyer entgegennehmen. Und: Wenn einer einen Flyer annimmt, nehmen die ihm unmittelbar folgenden Passanten mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ebenfalls einen Flyer ab als wenn du ein- oder zwei Abfuhren bekommen hast. Probiere es aus.

Du kannst örtliche Einzelhändler fragen, ob sie deinen Flyer an deren Tür hängen können oder ob er einen Stapel Flyer auf dem Tresen neben der Kasse auslegt. Auf diese Weise werden vielfach Informationen verbreitet, die für die örtliche Gemeinschaft interessant sind. Manche Discounter verfügen über ein "Schwarzes Brett" für derartige Informationen.