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Anquatschversuch in Lübben/Brandenburg + Video

Aus dem Gedächtnisprotokoll:

Gestern suchten mich drei Typen mit einem dicken Auto zuhause – so mein Nachbar. Heute rief eine Frau auf Arbeit an, nannte mein Vor- und Zuname, wollte mich sprechen, ohne Angaben von Gründen oder von was sie sei. Als die Sekretärin durchstellte, wurde aufgelegt. Da wollte wohl wer bestätigt haben, dass ich auf Arbeit bin. Niemand aus der Programmierung wird über die Firma angerufen, ich erst recht nicht. Dachte mir, Reporter, VS oder Linke werden was wollen. Vorhin macht ein Praktikant von uns Feierabend. Rief im Büro an, dass er gerade auf dem Parkplatz angesprochen wurde, mit meinem Namen, von einem Mann und einer Frau, die sich dann entschuldigten, wegen der Verwechselung. Dadurch war mir klar, dass das VS sein muss. Also bin ich mal mit Kamera in der Hand Zigaretten holen gegangen. Was für Pfeifen. Der war voll raus aus seinem Text. Da war noch eine vierte, eine ältere Frau, die den Bereich observiert hat und dann Meldung gegeben hatte, als ich im Laden an der Kasse stand. Schon auf die habe ich das Telefon gehalten. Dass die dennoch den Anwerbeversuch nicht abgebrochen haben, ist schwach. Nur noch Pfeifen …

Kennzeichen: B-FD 2663

  • Verweigere dich den Anquatschversuchen der Systemwächter. Sage deutlich, dass du zu keinem Gesprächen mit ihnen bereit bist. Es besteht überhaupt keine Pflicht mit Bullen oder Agenten zu sprechen. Es ist zum Schutz des Widerstandes und zur eigenen Sicherheit wichtig, dass solche Anquatschversuche bereits am Anfang konsequent abgeblockt werden
  • Fotografiere den Systemwächter mit der Kamera deines Mobiltelefons. Das sollte ihn abschrecken und die Bilder können andere schützen
  • Findet der Anquatschversuch in der Öffentlichkeit statt, schrei laut heraus, dass es sich um einen Agenten des Systems handelt. Laß die Menschen um dich herum wissen, dass die Überwachung und Unterdrückung unseres Volkes noch genau so real ist, wie vor dem Fall der Mauer
  • Informiere deine Freunde über den Anquatschversuch, fertige ein Gedankenprotokoll an und sende es zur Veröffentlichung an eine Netzseite in Deiner Region
  • Lade die Jingles der AG Anquatschversuche herunter. Versende sie an Freunde, brenne sie auf CDs oder spiele sie bei Feiern ab. Schütze dich und deine Kameraden gegen die Angriffe der Systemwächter.

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