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Der Szene ist nichts heilig

Egal ob die Schwarze Sonne auf Badelatschen, die Reichskriegsflagge als Bettwäsche, Namen von einstigen Führungspersonen auf lächerlichen Pärchenshirts, die Farben Schwarz-Weiß-Rot als Partyhut … etc.

Alles hat Eines gemeinsam, sie nehmen Farben, Personen und Symbolen den Mythos, den Stil, die Heiligkeit, die Kraft und verkitschen sie ins bodenlose. Einzig und allein für die Zwecke von Selbstdarstellung und Provokation (und natürlich Geld auf der anderen Seite). Es drängt sich einem der Eindruck auf, um so weniger dahinter um so gipfelnder die provokative Darstellung in Konsumartikeln. Kein heiliger Gral bleibt unbefleckt, im rechten Lager. Wir haben keine Kraftzeichen mehr, alles ist in den Schlamm getreten. Wenn es eines gibt, was der Neo-Nazi / die Szene, seit Jahrzehnten, meisterhaft beherscht, dann ist es Provokation und zwar in stumpfester Form.

Operation: -verbrannte Erde- läuft, könnte man glatt behaupten.

Angesprochen auf getragende Symbolik und Darstellungen kommen (wie soll es auch anders sein) nur Ausflüchte, peinliche Ehrbekundungen und oberflächliches Halbwissen. Teilweise nimmt man auch Abstand und gibt sogar offen zu, nur die Provokation als Ziel zu haben.
Der Nebeneffekt dieser ganzen, äußerst peinlichen, Konsumdarstellung ist das Klingeln der Kassen und zwar genau bei den Leuten, denen wirklich scheissegal ist, auf welche Kosten sie den nächsten Gewinn einfahren. Schlussendlich bedient man einen Markt, in dem die Masse entscheidet und genau da ist der Fehler.
Die Masse hat nichts zu entscheiden sondern muss etwas vorgesetzt bekommen. Von Männern denen noch etwas an Deutschland liegt, Männer die eine innerliche Pflicht treibt und die eine helle Zukunft sehen, die Dinge wie Konsum und Wohlstand nicht interessiert. Ein Menschenschlag der nie zweifelt und der das Wort KAMPF als eines der schönsten Worte empfindet.

Die Masse ist nunmal stark materialistisch veranlagt, das wissen nicht nur diese Geschäftsmänner. Damals liefen die Leute von den Socken, bis zur Mütze in Lonsdale umher und heute lässt man sie mit Shirts, auf denen Hunde mit schwarz-weiß-roten Sonnenbrillen sind, auf die Welt los.
Jetzt mal ehrlich, jedem muss doch spätestens beim Blick in den Spiegel ein Licht aufgehen aber nein, das tut es nicht. Ganz einfach deswegen weil den Leuten völlig gleich ist, mit welchem gestörten Aufdruck sie umherspazieren. Für sie zählt nur aus wessen Feder es stammt. Die Masse huldigt nämlich nur ihren “Edelmännern”, zu denen sie aufschaut. Das muß wohl allerspätestens seit Totalausfällen, wie dem “Hitlerschnitzel”-Shirt, jedem klar sein. Da der Namensgeber, dieses Unfalls schon seit der damaligen Kampfzeit, bekennender Vegetarier war.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die meisten pflegen ja sowas wie Gemeinschaften, nun stellt doch mal die Dauerschleife von CD-Besprechungen und vergangenen Wochenend-Geschichten ein und hinterfragt euch einmal gegenseitig selbst:

-wer bin ich?
-was will ich?
-was sind meine Ziele?

Einigen von euch mag es einen Anstoß geben, über den Tellerrand zu schauen, andere mögen solche Fragen peinlich berührt meiden. Aber ganz ehrlich, wenn man sich ständig, in immer wieder aufflammender Partynostalgie freudig erzählt, wie schön sich wer irgendwann mal vollgekotzt hat, muss einem wirklich nichts mehr peinlich sein. Packt einfach die Karten auf den Tisch und redet Klartext. Schließlich ist es doch interessant, mit wem man da überhaupt eine Gemeinschaft pflegt und welche Ziele jeder hat.

Freundschaften könnten bröckeln und starre ´Gemeinschaften´ brechen und das ist auch gut so, denn wir müssen uns neu erschaffen.

P.S.: Hört endlich auf, geldgeilen Neandertalern das Konto, für ihren Müll, vollzupumpen.
Provoziert mit Körper und Geist, in dieser labilen Zeit, statt mit peinlichen Konsumgütern.

Original-Text von: Der Freiwillige

Anmerkung des Arbeitskreis Sicherheit

In dem Original Artikel werden Namen genannt. Diese wurden von uns entfernt. Es ist nicht unsere Aufgabe einzelne Personen an einen Pranger zu stellen. Die Nachricht des Artikels kommt auch ohne die Namen beim Leser an.
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