Eine Spielzeugpistole und ihre Folgen

Am Sonnabendmorgen, dem 12.03.2016 , 6:40 Uhr – statt des Weckers wurden wir von der Türklingel geweckt – Sturm. Als es dann gegen die Tür hämmerte wurde mir schnell klar – das ist nicht der Milchmann. Ich ging also zur Tür. Als meine Frau dann, hochschwanger und im Schlafanzug, die Tür öffnete, begrüßten sie sofort mehrere vermummte Polizisten mit Schießwesten, Helmen, Schußschildern und mit ihren Waffen im Anschlag – wir stellten dann schnell fest, dass die nicht nur vor unserer Tür standen, sondern auf dem ganzen Grundstück herumschwirrten, das Hoftor aufgebrochen.

Der Ort war abgeriegelt, Sondereinsatzkommando, Krankenwagen, Notarzt, Polizeihunde und zivile Beamte, Staatsanwalt, unter anderen der Staatsschutz, trudelten so langsam in die Wohnung ein – es war unmöglich zu sehen, wieviele Personen überhaupt anwesend waren. Ich schätze mal, es waren mindestens 30 Personen.

Als ich dann fragte, mit was sie diese Überraschung rechtfertigen würden, zeigten sie mir den Durchsuchungsbeschluss. Der Grund? Einen herzlichen Lachanfall wert!!!

Am Wochenende zuvor hatten wir Besuch im Hause. Ein Freund von uns wollte unserem kleinen Sohn eine kleine Spielzeugpistole zusammen mit Lego schenken und händigte ihm diese auf unserem Grundstück aus. Scheinbar interessierte sich ein besorgter Nachbar (in der DDR hieß es „IM“, früher Denunziant) sehr dafür, anders können wir uns diese „Verwechslung“ nicht erklären, da angeblich ein „Zeuge“ die „Waffenübergabe“ beobachtet hätte und bei der Staatsanwaltschaft vorstellig wurde. Bei unserem Kindergeschenke-Freund in Niederbayern fielen ebenfalls über 30 Polizisten zeitgleich ein.

Nachdem wir also lachend das „Corpus Delicti“ übergeben hatten, kamen wir um eine Durchsuchung dennoch nicht herum. Mit Videokamera, Fotoapparaten, Bereitschaftspolizisten, Sprengstoffspürhund wurde das ganze Objekt auf den Kopf gestellt. Es wurde T-Hemden und Bilder abfotografiert, die Unterwäsche durchwühlt und selbst vor der Babytasche für die bevorstehende Geburt wurde nicht Halt gemacht. Gefunden wurde natürlich nichts. Die Spielzeugpistole
wurde schamhaft liegengelassen. Nach zweieinhalb Stunden war der Spuk beendet und selbst die Polizisten lachten und fragten sich, wofür dieser freie Samstag eigentlich zum „Diensttag“ wurde.

Die Dorfbewohner werden uns diese wahre, verrückte Geschichte sicher nicht abkaufen wollen. Ich glaube es ja nicht einmal selbst wirklich, so irre ist es.

Also, passt bitte auf, wenn Eure Kinder mit Spielzeugwaffen herumhantieren –
Ihr könntet früh am Morgen durch bewaffnete Spezialeinheiten geweckt werden!!!

Nachtrag: Nun rollt eine lügenhafte Medienkampagne los: „Waffenrazzia bei Neonazibarde Frank Rennicke“ oder „Waffenrazzia bei Neonazis in Hof“ – bundesweit wird nun behauptet, es wurden Waffen gefunden. Daher hier das Kinderspielzeug im Bilde. Durch die Heimsuchung mit offenen Türen ist nun unser dreijähriger Sohn schwer erkrankt. Der Begriff Lügenpresse/Lügenmedien ist mehr als berechtigt und die bewußte Kriminalisierung einer Familie lassen grüßen. Da der Liedermacher Frank
Rennicke zweimal Kandidat der Nationaldemokraten zum Wahl des Bundespräsidenten war, bekommt diese politische gesteuerte Maßnahme im Zuge des NPD-Verbotsverfahrens nun eine besondere Dimension.

Man schaue sich die „Waffe“ genau an – und bedenke: Wären 70 Polizisten zur Grenzsicherung und Suche nach Waffen und Drogen dort nicht besser eingesetzt gewesen?

Wir für unseren Teil „bedanken“ uns bei der Merkelrepublik, den mißbrauchten Polizisten und der ergebnisorientierten Staatsanwaltschaft für dieses
Musterbeispiel gelebter „Demokratie“

Frank und Miriam Rennicke nebst Sohn und „Bauchzwerg“

NS: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!“

Nachtrag von SfN: Um diese gefährliche Waffe soll es sich handeln:

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