Jungs, der letzte klingelt! – Die Ausrüstung des SEK kurz erklärt

Spezialeinsatzkräfte des Hamburger LKA und Festnahmeeinheiten rückten um 6 Uhr morgens zu zehn Adressen in Hamburg aus, stürmten unter anderem eine Luxuswohnung in der noblen Hafencity. Schwer bewaffnet, mit Hunden und Spezialwerkzeug. Rund 100 Beamte waren im Einsatz.

Die Ausrüstung

  1. Schutzhelm – Modell „Zenturio“, kugelsicher. Visier: Panzerglas. Integrierte Kopfhörer für Funksprüche. Mikro am Helm.
  2. Sturmhaube – So werden SEK-Beamte später bei Observationen nicht erkannt.
  3. Funkgerät-Sende-Taste – Groß genug, um Knopf mit Handschuhen und im Dunkeln zu finden.
  4. Magazine – Für Maschinenpistole. Je 30 Schuss.
  5. Fenster-Öffner – Hacke an Stab zum Fenstereinschlagen. Schneide durchtrennt Folie in Sicherheitsglas. Stab für Abstand zu fliegenden Splittern.
  6. Zusatztasche Für individuelle Ausrüstung und Handfesseln.
  7. Messer – In Spezialscheide am Bein, durchtrennt z. B. Seile.
  8. Klett-Schild – Kennzeichnet Sanitäter. Im Rucksack: Verbände, Augenspülung bei Pfefferspray.
  9. Tür-Hacke – Für hartnäckige Türen.
  10. Schusssichere Weste – Wiegt zehn Kilogramm.
  11. Spezial-Handschuhe – Kunststoffverstärkt, gegen Schnitte und bei Faustschlägen. Schwer entflammbar.
  12. Taser – Distanz-Elektroimpulsgerät Modell X26 schießt Elektro-Pfeile sieben Meter weit. Setzt Getroffenen außer Gefecht.
  13. Maschinenpistole – MP5 von Heckler & Koch. Leuchtpunkt-Visier. 9 mm, 30 Schuss. Schulterstütze anklappbar.
  14. Dienstwaffe – Walther P99Q, 9 mm. Austauschbare Griffstücke. 15 Schuss, 685 Gramm.
  15. Hydraulischer Türöffner – Schießt Schloss und Tür gleichzeitig auf. Stärker als Hand-Ramme.
 

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