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Der totale Stillstand

Egal ob Kameradschaft So & So oder Bruderschaft XY, Gruppierung Dies oder Das oder Truppe Wieauchimmer. Der Anfang war wohl bei allen ziemlich gleich, man wollte schaffen und wollte Veränderung, wollte Einfluss, wollte stark sein, sich formen und erschaffen. Die eine Bande gibt es nun länger, die andere weniger, das Ergebnis oder Ende vom Lied ist nun bei allen gleich. Die ganze Geschichte ist komplett, meist in totaler Antriebslosigkeit, stagniert. Geschafft wurde nichts, vorzuweisen gibt es noch weniger aber immerhin hat man sich, was für ein (total egoistischer) Erfolg.

von Der Freiwillige

blankNicht selten sieht es so aus, im Schnitt gibt es von 12 Leuten 1-2 denen wirklich länger als 3 Tage etwas daran lag, alle voranzubringen und ein weltanschauliches Bild umzusetzen, quasi ein Ideal zu kreieren. Die restlichen 10 Leute geben sich alle Mühe dabei so beratungsresistent wie nur irgend möglich zu sein. Veränderung ist für sie nichts als Schwäche. Sind stolz drauf die zu sein, die sie nunmal sind. Auch nach 10 und 15 Jahren gibt es mit Ausnahme von Freundin und Kindern keine Veränderung. Man redet weltlich gesehen mit 30, 35 oder 40 immer noch mit dem selben Typ, wie mit 18. Es kam (leider) wenig bis gar nichts dazu. Die Gruppe fühlt sich “stolz und stark” und man ist gerne zusammen, das muss reichen. Die 1-2 Leute, die etwas verändern oder voranbringen wollten, sind schon lange an der Gruppe verzweifelt und wissen sich nicht mehr zu helfen, man probierte dies und das aus, immer mit geringen bis gar keinen Erfolg. Die Geschwindigkeit und Qualität, einer Gruppe, gibt nunmal immer der Letzte vor, in dem Fall – die faule Masse.

Nun kann so ein Ergebnis mehrere Ursachen haben. Die 1-2 Leute, die vorangehen wollen oder sogar die Führung inne haben, meinen es gut aber versagen in ihrer Aufgabe. Entweder geben sie selbst kein Beispiel, ihnen fehlt das nötige Feingefühl oder einfach die Fähigkeit zum richtigen Führen, nicht jeder ist für so einen Posten gemacht.

Nun kann es eine noch so gute Führerschaft geben, wenn die Truppe ziemlich beratungsresistent ist, kann man sich an ihr schon mal die Zähne ausbeißen. Folge müsste sein, das tote nicht mehr belebbare Material zu entfernen. Da man aber befreundet ist und sich schon so lange kennt, wird alles Kranke und Schlaffe mitgeschleppt, bis die ganze Karawanne schließlich zum totalen Stillstand kommt.

Fehler kann man auch in der Mannschaft suchen, als Mensch der nicht führt, hast du zu folgen. Wie, wenn nicht durch das Prinzip von führen & folgen soll eine Gruppe funktionieren oder zu irgendetwas kommen?
Du bist ein Glied in einer Kette, was zu funktionieren hat. Alle Glieder so gut wie möglich, zum Wohle der gemeinschaftlichen Kette. Jeder kennt sich selbst am besten, bin ich nicht der hellste, habe ich Probleme mit Veränderungen, sehe ich mich als (politischen) Soldaten habe ich mich einer höheren Sache unterzuordnen. In unserem Sinne, unserer Weltanschauung und im Sinne einer Gruppierung, halt dem, der mir genau diese vorgibt.
Jeder kann sich eine Frage stellen:

Inwiefern habe ich mich, über einen längeren Zeitraum, geändert, was habe ich weltanschaulich gerlernt und angewendet indem ich es vielleicht auch lebe?

Kommt dabei nicht viel rum, liegt der Fehler bei dir, egal wer du bist. Wir als Deutsche haben uns stetig zu ändern, Stillstand ist unser aller Tod.
Ändere dich oder du änderst NICHTS.

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Es liegt an dir selbst, was du für dich und deine Sicherheit übernimmst.