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ProtonMail war gestern – wir sind zu Tutanota gewechselt!

Hoch geschätzte Aktivisten vor den Bildschirmen! Mit dieser Botschaft klären wir Euch mit schmerzendem Herzen über einen wichtigen Sachverhalt auf, welcher uns seit einigen Tagen auf der Seele brennt: Am 24. Juli 2018 riefen wir Euch dazu auf, zum bis dahin vermeintlich sicheren E-Post-Anbieter ProtonMail zu wechseln.

Wir erstellten dafür einen Metapedia-Artikel und freuten uns, daß der Anbieter kostenfrei allen Aktivisten starke Verschlüsselung anbietet. Im Laufe der Zeit wurde der Zeit wurde der Artikel durch ebenfalls sicherheitsbewusste Autoren ausgebaut, wodurch die „dunkle Seite“ von ProtonMail zutage kam: Nicht nur knickte ProtonMail durch die immer stärke Flut an behördlichen Anfragen ein und führt mittlerweile Echtzeit-Überwachungen durch, sondern fälschte auch seinen so hoch geprisenen Transparenzbericht. Weitere Auffälligkeiten haben uns dermaßen schockiert, daß wir diesen Anbieter keinen Tag länger nutzen möchten und mit sofortiger Wirkung zu Tutanota umziehen.

Wir bitten Euch hiermit ausdrücklich, die Weiterführung Eures Kontos bei ProtonMail zu überdenken und wenn möglich umgehend vollständig zu löschen. Wir können und möchten für Tutanota kein absolutes Sicherheitsversprechen geben, jedoch erscheint uns dieser Anbieter derzeit die vernünftigste Alternative. Die Zeit wird zeigen, was von Tutanota zu halten ist – wir bitten Euch, den Artikel auf Metapedia im Auge zu behalten und regelmäßig den SfN-Blog zu lesen.

Mit Veröffentlichung dieser Nachricht haben wir unser Konto bei ProtonMail bereits vollständig und unwiderruflich gelöscht und sind nun über Tutanota erreichbar. Wir bedanken uns bei Euch für Euer Vertrauen und entschuldigen uns aufrichtig – ganz besonders beim Volkslehrer und bei Recht und Wahrheit – für alle Unannehmlichkeiten, die Euch durch diese neuen Informationen und mit dem Wechsel verbunden sind. Bleibt weiterhin stark und haltet fest zusammen!

Anmerkung Arbeitskreis Sicherheit

Vor wenigen Tagen berichtete die deutsche Medienlandschaft (1) (2) (3) über Tutonator. Der Dienst wurde von den Behörden gezwungen Daten herauszugeben.

Es ist wichtig zu wissen das es sich nicht um ende-zu-ende-verschlüsselte eBriefe handlte, diese können weder Tutanota noch Behörden lesen. Es wurde also keine Kryptographie geknackt.

Bei den herausgegebenen Daten handelte es sich um unverschlüsselte eBriefe zwischen Tutanota und Nicht-Tutanota-Nutzern …

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