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Horst Mahler in der Gefangenschaft – ungebrochen

Gestern besuchten Uwe Meenen und ich unseren alten Freund und Kameraden Horst Mahler in seiner Gefangenschaft in der JVA Brandenburg. Den Ort, in dem der 81jährige oppositionelle Politiker noch weitere vier Jahre gefangen gehalten wird. Auf den Fotos sehen Sie den Ort der Schande, der symbolisch noch durch einen russischen Panzer T34 bewacht wird, der mit seinem Kanonenrohr drohend auf den Eingang des Gefangenenlagers zielt.

Möglich wurde dieser Besuch erst mit Wochen Verspätung, da der Anstaltsleiter sich für den Besuch erst grünes Licht beim zuständigen Minister für Justiz und Inneres einholte.
Nach Leibesvisitation und Taschenkontrolle wurden wir dann in einen kahlen Raum geführt, wo bald darauf von einem Justizvollzugsbeamten Horst in einem Rollstuhl hereingerollt wurde. Zweieinhalb Stunden konnten wir uns dann ausführlich bei einer Tasse Kaffee für 0,50 €, die wir mit in den kahlen Raum nehmen durften unterhalten.

Wer glaubte, einen alten müden und gebrochenen Mann dort anzutreffen, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Einen ausführlichen Bericht darüber werden wir in der Oktoberausgabe der Nation in Europa bringen, den wir natürlich auch hier veröffentlichen werden. Anzumerken sei aber, daß das ärztliche Krankenhaus-Gutachen, welches ihm nach monatelangem Aufenthalt, Herzinfarkt und Amputation für haftunfähig erklärte vom Anstaltsarzt mit einem Wort, “Haftfähig” und seiner Unterschrift beiseite gewischt wurde.

Horst bat uns aber gegen Ende der Unterredung folgende Botschaft an Euch zu vermitteln, die ich sinngemäß wiedergebe:
“Ich will kein Mitleid oder Bedauern, sondern, daß Ihr die Welt darauf aufmerksam macht, wie im fremdbeherrschten Deutschland, unter Mißachtung der Menschenrechte politisch Andersdenkende verfolgt werden. Ich erwarte von den BRD-Politikern, den Richtern und der Exekutive keine Gnade. Sie sind die Diener fremder Herren, sie sind die Helfershelfer der Besatzungsmacht in Deutschland und arbeiten mit fremden Mächten daran, unser Volk und das Reich endgültig zu vernichten. Aber ich bin überzeugt davon, daß unser Volk bald erwacht. Dies scheinen die Besatzerknechte auch zu fürchten, denn der Druck und die Verfolgung der Nationalisten unter der Fremdherrschaft in der BRD nimmt in dem Maße zu, wie sich deren oft noch nicht klar definierter Protest entlädt. Wenn es mein Schicksal ist, dies durch meine Gefangenenschaft der Welt zu zeigen und das Volk aufzurütteln, dann muß das eben sein. Klagt nicht, ich tue es auch nicht, – handelt! – Mir könnt Ihr hier drin nicht helfen, aber meine Frau und meine Familie braucht Eure Solidarität”

Brandenburg, den 25.08.2017
Udo Voigt, MdEP

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