Deine Sicherheit als Nationaler Aktivist

Letzte Aktualisierung am 28.01.2016
 

Bin ich denn gefährdet?

Grundsätzlich muss jeder politische Aktivist aus unseren Reihen davon ausgehen, dass er zu einem x-beliebigen Zeitpunkt Opfer eines linkskriminellen "Hausbesuches" bzw. Anschlages wird.

Dies betrifft keineswegs nur öffentlich bekannte Aktivisten, wenngleich solche wesentlich stärker gefährdet sind. Niemand von uns kann wissen, was andere über uns wissen. Ein scheinbar harmloser Linker aus der Umgebung, ein unerwartet feindseliger Nachbar, eine organisierte Bande,... nur wenige von uns können dermaßen anonym leben, dass anderen völlig verborgen bliebe, wer wir sind und was wir machen. Aber wer politisch agiert, macht sich eben nicht nur Freunde.

 

Um welche Gefahren geht es?

Aus linken "Hausbesuchen" und Anschlägen aus der Vergangenheit lässt sich kein generelles Schema ableiten. Allerdings ist auffällig, dass zumeist eher Anschläge auf Sachen erfolgen, als Überfälle auf Personen. Weil sich Antifaschisten darüber bewusst sind, dass sie unsere öffentlichen Veranstaltungen nicht in dem Maße verhindern können, wie sie es gerne wollen, haben sie sich u.a. darauf verlagert, persönliche Überfälle oder Anschläge im Zusammenhang mit unseren Veranstaltungen zu begehen.

Häufig passiert dies in den Tagen vor oder nach einer unserer Demonstrationen, oft sogar direkt am Veranstaltungstag, um unsere Anreise zur Demo zu verhindern, indem nachts unsere Fahrzeuge beschädigt oder wir morgens früh vor der Haustür von denen abgefangen werden.

Neben diesen kurzfristigen, meist anlassbezogenen Angriffen gibt es auch längerfristig angelegte linkskriminelle Aktivitäten, die die persönliche Sicherheit bedrohen. Bevorzugt wird hier der Psychokrieg in Form von "Hausbesuchen", sog. "Outings", wo dann in deiner Nachbarschaft linke Hetzflugblätter über dich verbreitet werden. Oft werden dann auch Parolen an die Häuserwände geschmiert, dein Fahrzeug beschädigt und ein kleiner Wink an den Vermieter gegeben.

 

Was kann ich dagegen tun?

Es verlangt sehr viel Disziplin und Aufmerksamkeit, wenn du jederzeit alles im Blick haben und jede kleine Veränderung in deinem persönlichen Bereich wahrnehmen willst, aus der sich eine Gefahr ergeben könnte. Es gibt aber einige ganz simple Verhaltenstipps, die du zumindest im Zusammenhang mit nationalen Veranstaltungen beachten solltest. Vorteilhaft wäre, wenn du diese Verhaltenstipps für Deine speziellen Verhältnisse vor Ort anpasst und sie Dir in Fleisch und Blut übergehen. Das bedeutet für dich, dass du zwar in keinen Verfolgungswahn verfallen sollst, aber mit offenen Augen deinen Alltag meisterst:

Beobachte sorgsam dein Wohnumfeld

  • Achte auf Personen und Fahrzeuge, die sich sonst nicht dort aufhalten oder die in gewissen Abständen immer wieder an deinem Wohnhaus vorbeifahren / gehen. Deine Beobachtungen sollten zu verschiedenen Tageszeiten erfolgen, auch nachts.

Schau Dich um, bevor du Räumlichkeiten verlässt

  • Laufe nicht blindlings aus dem Haus heraus, sondern vergewissere dich, ob du vielleicht von verdächtigen Gestalten erwartet wirst. Dies gilt auch für Festivals, Partys oder Bierzelte, auf denen du evtl. alleine unterwegs bist. Erkunde am besten selbst, von wo aus du am ehesten angreifbar bist, dann weißt du, auf welche Ecken du achten mußt. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn Du heim kommst.

Kontrolliere dein Fahrzeug, bevor du losfährst

  • Sind alle Reifen unversehrt? Steckt was im Auspuff (Bauschaum o.ä.)? Ist der Tankdeckel geöffnet worden? Ist Bremsflüssigkeit ausgelaufen? Ist unter dem Auto nichts angebracht worden? Ist der Lack verkratzt? Sind die Scheiben unbeschädigt?

Lass Dein Mobiltelefon immer eingeschaltet

  • Auch nachts solltest du dein Mobiltelefon eingeschaltet und lautgestellt neben dem Bett liegen haben, damit du schnell Hilfe herbeirufen kannst. Am besten organisierst du mit zuverlässigen Kameraden eine Telefonkette, damit es im Notfall schneller geht.
    Die Polizei ist in diesem Fall eine Option, über die jeder im Vorfeld nachdenken sollte - insbesondere über das Nachspiel. In der Regel sind die linken Täter gerade bei nachts bemerkten Farbanschlägen oder Sachbeschädigungen an Autos nicht mehr zu ergreifen. Mehr zu dieser Thematik unter "Umgang mit dem Staat".

Verteidigungsgeräte in der Wohnung

  • In jedem Raum deiner Wohnung sollte etwas griffbereit sein, womit du dich im Notfall verteidigen kannst! Wenn du über 18 Jahre alt bist, empfiehlt sich die Anschaffung einer Gaspistole. Wenn du diese mit dir führen willst, musst du allerdings einen kleinen Waffenschein für ca. 50 Euro beantragen. Mehr zum Thema unter "Gestaltung der Wohnung".
Beachte hier unbedingt unseren Leitfaden: Legale Waffen zur Selbstverteidigung

Achte auf Personen / Fahrzeuge, die dir folgen

  • Insbesondere auf dem Weg zur Arbeit oder anderen Kameraden solltest Du dir sicher sein, dass dir niemand folgt. Bezüglich möglicher Anschläge versuchen die Täter in der Regel, das Risiko so klein wie möglich zu halten, indem sie so gründlich wie möglich deine Gewohnheiten und Abläufe auskundschaften. Das sollte dir eigentlich auffallen.

Gestalte deinen Tagesablauf flexibel

  • Halte dich selbst, als die mögliche Zielperson, beweglich und unberechenbar! Fahre bzw. gehe nicht jeden Tag auf den gleichen Wegen fort und wieder nach Hause.
 

Multimedia - Moderne Technik

Oftmals kommt es nur zu einem Angriff durch Linkskriminelle, weil der Nationale Aktivist zu unvorsichtig mit seinen Daten umging, und Antifaschisten diese ergattern konnten. Deshalb einige Grundregeln.

  • Stelle keine Bilder von dir oder deinen Familienmitgliedern, Freunden oder Kameraden ins Weltnetz!
  • Gib in sog. "Sozialen Netzwerken" (Facebook, Twitter, Kwick, StudiVZ, ...) weder deine Adresse, noch deinen echten Namen an und schreibe darin auch nichts Relevantes!
  • Benutze zum Nachrichtensofortversand Pidgin + OTR statt ICQ
  • Verschlüssle deine eBriefe mit GnuGP
  • Verschlüssle deine Festplatte mit TrueCrypt / VeraCrypt
  • Surfe ausschließlich via TOR, VPN, Proxys im Weltnetz Anonymität im Weltnetz
  • Verschlüssle dein Mobiltelefon damit die Daten bei einem Diebstahl oder einer HD geschützt sind Schütze dein Smartphone
 

Gestaltung von Wohnung und PKW

In deiner Wohnung kannst du einiges tun, um vor Überfällen besser geschützt zu sein.

Verteidigungsgerätschaften für den Notfall

  • Als Notwehr-Waffen bieten sich in der Regel sämtliche Gerätschaften an, die gut in der Hand liegen und schwere Verletzungen hervorrufen können, bei einer Hausdurchsuchung jedoch als nicht relevant eingestuft werden, d.h. nicht unter das Waffengesetz fallen.
    Beispiele hierfür sind Beile, Hämmer, große Schraubenschlüssel, Messer, Flaschen, Baseballschläger (kauft euch aber einen Billigen Handschuh und einen Ball dazu, denn er kann sonst als Waffe gewertet werden).
    Auch empfehlenswert ist ein handlicher Pulver-Feuerlöscher. Der ist nicht nur praktisch, wenn in der Küche einmal die Pfanne brennt, sondern wirkt, wenn der Inhalt auf Menschen gesprüht wird, wie Pfefferspray. Außerdem gibt er zur Not auch eine optimale Schlagwaffe ab.

Schöner wohnen

  • Des weiteren solltest du Rauchmelder an allen relevanten Stellen deiner Wohnung anbringen. Einfache fotoelektrische Rauchmelder mit Batteriebetrieb gibt es schon für wenige Euro im Fachhandel zu kaufen. Sehr praktisch kann auch der Einbau von Alarmanlagen an Fenstern und Türen sein. Es gibt preisgünstige Alarmanlagen ab ca. 15-20 Euro, die leicht zu installieren sind. Nicht nur im Falle eines Einbruches durch linkskriminelle Täter (alles schon dagewesen!), sondern auch bei einer überraschenden Hausdurchsuchung kann es nützlich sein, durch ein lautes Warnsignal geweckt zu werden.

Bei Fahrzeugen

  • Die Vorschläge für Verteidigungswaffen in Fahrzeugen sind ähnlich wie für die Wohnung. Auch ein Einmachglas mit einem Inhalt, der Reifen beschädigen kann oder zwei Backsteine empfehlen sich im Falle einer Verfolgung. Fenster auf, ein geschickter Wurf und man ist lästige Stalker los.
    Bei Fahrzeugen empfiehlt sich immer, einen Garagenstellplatz zu mieten oder das Fahrzeug ausreichend weit von der eigenen Wohnumgebung weg zu parken. Letzteres ist zwar nicht sonderlich bequem, vor allem wenn man jeden Morgen zur Arbeit fahren muss, aber erfahrungsgemäß reicht es nicht aus, das Fahrzeug lediglich eine Straße weiter entfernt abzustellen. Personen, die aufgrund ihres Bekanntheitgrades von einer dauerhaften Gefährung ausgehen müssen, sollten den Stellplatz im Freien möglichst täglich wechseln, damit das Ausspionieren wenigstens erschwert wird.
 

Schutz durch Aufklärung

Das Risiko von Überfällen und Anschlägen kann deutlich vermindert werden, wenn man seine Pappenheimer kennt. Schau dich in deiner näheren und auch in der weiteren Umgebung um, wo potentielle linke Täter und deren Treffpunkte zu finden sein könnten. Finde Namen und Adressen heraus und lass sie wissen, dass sie Dir bekannt sind. Wenn linkskriminelle Täter nicht mehr aus der Anonymität heraus agieren können und selbst etwas zu verlieren haben, dann vergeht vielen die Lust auf Kleinkriege vor der eigenen Haustür. Das ist natürlich keine Garantie, aber zumindest ist ihnen dann bewußt, dass sie als erste die Konsequenzen zu spüren bekommen könnten, wenn Dir etwas zustoßen sollte. Eine konsequente Anti-Antifa-Arbeit ist deshalb unerlässlich.

 

Umgang mit dem Staat

Erfahrungsgemäß lohnt es sich nicht, nach einem linkskriminellen Anschlag die Polizei zu informieren. Eine strafverfolgung der Täter verläuft im Sande, die Ermittlungen werden schlampig geführt und reichen meist nicht zu einer Anzeige. Oft genug kam es bereits vor, dass der Staatsschutz vor der Tür stand und im Endeffekt nur Informationen über nationale Strukturen ergattern wollte.

Wenn dir allerdings bewusst ist, dass deine Kameraden nicht schnell genug da sein werden, während Antifaschisten z.B. ein "Outing" durchführen oder versuchen, in deine Wohnung zu gelangen, ruf die Polizei. Dennoch: Mit dem Staatsschutz oder Verfassungsschutz gibt es im Nachhinein keine Zusammenarbeit!

Klüger ist es, nach Sachbeschädigungen deine Kameraden zu informieren, damit der Schaden schnell behoben werden kann.

 

Psychologische Aspekte nach einem Angriff

Unruhige Nächte nach einem tätlichen Angriff oder einer Sachbeschädigung sind völlig normal. Bei einem Outing kommen oftmals auch noch die Sorgen um die Arbeit und die Familie dazu. Rede mit deinen Kameraden darüber! Erzähle ihnen, wie du dich fühlst! Du brauchst dich nicht zu schämen, wenn du unsicher bist oder Angst hast. Die Gruppe muss so etwas verstehen.

Diskutiert zusammen darüber, was ihr in Zukunft machen wollt und wie ihr auf den Angriff reagiert. Eines sollte klar sein: Bei solchen Gesprächen werden die Mobiltelefone ausgeschaltet und ein Ort gesucht, wo euch niemand hört, denn es wäre nicht das erste Mal, bei dem Kameraden abgehört werden.

Das Schlimmste wäre, sich von linkskriminellen Angriffen mürbe machen zu lassen. Denn genau das beabsichtigen die Antifaschisten, nämlich psychischen und physischen Terror zur Vernichtung des politischen Gegners.

Lass dich nicht unterkriegen! Gemeinsam sind wir stark!


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