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Ubuntu – Installieren und Benutzen für Anfänger

Das Linux-Betriebssystem Ubuntu vom Hersteller Canonical wurde von dem südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth mit dem Ziel initiiert, ein umfangreiches und übersichtliches Desktop-System für jeden kostenlos bereitzustellen. Der Erfolg war da, sodass Ubuntu mittlerweile zu den beliebtesten sowie benutzerfreundlichsten Linux-Distributionen gehört und sich somit für Linux-Neueinsteiger eignet. Als Unterbau dient die alteingesessene Linux-Distribution Debian, was sich vor allem bei der Paketverwaltung bemerkbar macht, die neben Anwendungssoftware auch die ganzen Sicherheitsaktualisierungen für das Betriebssystem umfasst.

Vorbereitung

Hardware

Im Allgemein ist Linux sehr genügsam was die Hardware betrifft. Wenn ihr irgendwo ein Notebook habt das schon etwas in die Jahre gekommen ist und auf dem ein aktuelles Windows etwas zu schleppend läuft lohnt sich meistens ein Versuch dem Gerät mit Linux neues Leben einzuhauchen. Wer sich „aus Gründen“ ein Zweitgerät zulegen möchte oder aber wegen anspruchsvollen 3D Spielen auf Windows angewiesen ist, aber mal einen Blick über den Tellerrand riskieren will muss hierfür nicht Haus und Hof verpfänden. Bei eBay finden sich Beispielsweise Generalüberholte ThinkPads der T und X Serie für unter 200€. Wer einen Desktop-PC bevorzugt kann sich nach gebrauchten Optiplex Modellen umschauen. Wer Museumsreifes Material hat sollte zu einem Linux wie Lubuntu greifen, ein echtes Leichtgewicht das nochmal sparsamer ist. Wir beschränken uns im weiteren Verlauf des Leitfadens aber auf die normale Version von Ubuntu.

Datensicherung

Zunächst solltet ihr alle Daten die euch wichtig sind auf einem externen Datenträger sichern, da wir aus Sicherheitsgründen eine Installation mit Vollverschlüsselung wählen wird die Festplatte während dem Setup komplett formatiert, danach sind alle Daten die ihr nicht gesichert habt gelöscht.

Distribution

Wer auf Linux umsteigen möchte wird von der Vielzahl der Distributionen fast erschlagen. Auf der bekannten Seite www.distrowatch.com sind aktuell 100 verschieden Varianten von Linux gelistet, die allermeisten davon spielen letztendlich aber eher eine untergeordnete Rolle. Wir wollen uns in diesem Beitrag der Ein- und Umsteigerfreundlichen Variante Ubuntu widmen, diese basiert auf Debian – welches bereits seit 1996 stetig weiterentwickelt wird. Wir werden mit diesem Leitfaden die Installation für Einsteiger begleiten. Vorweg sei gesagt, das es auch hier viele Wege gibt die nach Rom führen, beispielsweise eine Installation parallel zu einem vorhandenen Windows oder als Live System auf einem USB Stick, wir möchten uns hier aber auf eine möglichst einfache Installation mit Vollverschlüsselung als einziges Betriebssystem auf dem Rechner beschränken.

Hier gezeigte Programmversion: Ubuntu 20.04.1 LTS

Zuerst lädst du dir die neuste Version von Ubuntu herunter.

Wer statt der Gnome Oberfläche von Ubuntu auf ein Startmenü nicht verzichten will kann auch zu Linux Mint greifen, die Installation verläuft fast identisch. Wir beschränken uns im weiteren Verlauf aber auf Ubuntu. Linux Mint findet ihr auf www.linuxmint.com

USB Stick erstellen

Nachdem ihr die Iso Datei heruntergeladen habt müsst ihr ein Startmedium erstellen von dem ihr installieren könnt. Unter Windows benutzen wir dafür “Etcher“, beim Download wird euch in der Regel schon die richtige Version für euer aktuelles Betriebssystem vorgeschlagen.

Nachdem ihr Etcher gestartet habt wählt ihr euer Linux Iso aus, danach euren USB Stick und klickt auf “Flash”.

Installation

Wenn ihr eure Daten gesichert und den Stick erstellt habt kann es losgehen. Ihr startet euren Computer und bootet vom erzeugten USB Stick. Möglicherweise müsst ihr hier beim Systemstart eine der F-Tasten drücken oder im Bios die Bootreihenfolge anpassen um vom Stick zu starten, solltet ihr eine Taste drücken müssen wird euch das beim einschalten eures Computers angezeigt welche F Taste ihr drücken müsst.

Wenn ihr euch Ubuntu anschauen wollt, könnt ihr [Ubuntu ausprobieren] wählen.
Es wird dabei nichts installiert oder auf dem Rechner gespeichert, wenn ihr den Stick entfernt ist nach einem Neustart alles wie vorher.

Wenn ihr euch entschieden habt, klickt auf [Ubuntu installieren] .

Als nächstes wählt ihr in den nächsten beiden Dialogfenster Sprache und Tastaturbelegung und bestätigt eure Auswahl mit [Weiter] .

Im Dialogfenster „Installation“ wählen wir [Normale Installation] , in den beiden Checkboxen zum[Aktualisieren während der Installation] und das [Installieren von Drittanbieter-Software] setzen wir den Haken.

Wer Platz sparen will (oder muss) kann auch [Minimale Installation] wählen, hier wird nur das allernötigste Installiert und alle Programm abgesehen vom Webbrowser müssen von Hand nachinstalliert werden. Wir beschränken uns im weiteren Verlauf des Leitfadens auf die normale Installation.

Im Dialogfenster „Installationsart“ wählen wir [Festplatte löschen…] und unter [Erweiterte Funktionen] wählen wir [LVM bei der neuen Ubuntu Installation verwenden] und setzen in der Checkbox den Haken bei [Ubuntu-Installation zur Sicherheit verschlüsseln] .

Im folgenden Dialogfenster müsst ihr euer Passwort für die Systemverschlüsselung eingeben.

Es ist in eurem eigenen Interesse das ihr hier ein „Starkes Passwort“ wählt.

Optional könnt ihr den Freien Speicherplatz nochmals überschreiben.

Im Dialogfenster „Wer sind Sie“ müsst ihr einen Benutzernamen und ein Passwort festlegen (dieses PW hat nichts mit dem Passwort zur Entschlüsselung eures Systems zutun!).

Ihr könnt entscheiden ob ihr Automatisch angemeldet werden wollt oder ob das Passwort beim Systemstart abgefragt werden soll. Wenn ihr euer System mit einem starken Passwort verschlüsselt habt und einziger Benutzer des Rechners seid, spricht nichts gegen eine Automatische Anmeldung.

Ihr bestätigt eure Eingabe mit [Weiter] und startet die Installation.

Erster Systemstart

Nachdem die Dateien kopiert wurden wird der USB Stick entfernt und das System neu gestartet.

Hier gebt ihr also nun zum ersten mal euer Passwort zum entschlüsseln des Systems ein und bestätigt mit der Eingabetaste.

Ihr werdet von einem „Willkommensbildschirm“ begrüßt den ihr überspringen könnt, „Livepatch“ müsst ihr nicht einrichten und an den Ubuntu Verbesserungen müsst ihr euch nicht beteiligen. Es gibt hier, im Gegensatz zu Windows, keine weitere Nötigungen irgendwelche „Konten“ oder sonstiges anzulegen.

Sehr wahrscheinlich werden euch, sofern ihr eine Internetverbindung eingerichtet habt, erste Updates angezeigt die installiert werden können, ihr euer System immer aktuell halten und die Updates immer zeitnah installieren.

Nach der Installation

Installation von Timeshift

Bevor ihr euch ins Getümmel stürzt und ausprobiert was das zeug hält solltet ihr Timeshift installieren. Ein kleines Programm das zu einem von euch definierten Zeitpunkt eine Systemsicherung, einen sogenannten „Schnappschuss“ erstellt. Sollte irgendwann mal etwas schief gehen könnt ihr mit wenigen klicks auf eurer funktionierendes System von vor ein paar Tagen zurückkehren. Dies funktion ist besonders für Einsteiger sehr empfehlenswert und gibt am Anfang ein wenig Sicherheit beim erkunden von Linux. Ihr öffnet hierzu ein Terminal Fenster (unter Windows wäre das die Eingabeaufforderung).

Ihr benötigt lediglich diese 3 Kommandos die ihr nacheinander ausführt und mit der Eingabetaste bestätigt. Ihr könnt diese Kommandos ganz einfach kopieren und im Terminal mit rechtsklick einfügen.


sudo apt-add-repository -y ppa:teejee2008/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install timeshift

Wenn ihr diese 3 Kommandos ausgeführt habt könnt ihr das Terminal mit einem klick auf das x schließen, oder einfach „exit“ eingeben und Return drücken.

Danach klickt ihr unten links auf dem Desktop auf die Schaltfläche „Anwendungen anzeigen“ und sucht nach „Timeshift“. Ihr könnt euch an den gewählten Einstellungen („rsync“) orientieren und wählt eine Festplatte bzw Partition auf der genug Speicherplatz ist. Für den Anfang sind 2 Snapshots pro Woche im Abstand von ~3 Tagen sinnvoll, wann euch das am besten passt müsst ihr selbst festlegen. Den ersten Snapshot solltet ihr sofort anlegen. Ihr benötigt für eine komplette Systemsicherung ca 6 GB.

Thunderbird Update

Sollte bei eurer Ubuntu Version noch Thunderbird 68 mitgeliefert worden sein müssen wir „von Hand“ auf die aktuelle Version updaten. Als erstes prüfen wir welche Version installiert – dazu öffnen wir Thunderbrid. Rechts oben auf dem „Burger Menü“ auf Hilfe, dann auf „über Thunderbird“. Im geöffneten Fenster sehr ihr eure Version. Wenn ihrt Version 78.xx oder höher installiert habt könnt ihr diesen Punkt überspringen. Solltet ihr Version 68 installiert haben solltet ihr aktualisieren. Zunächst entfernen wir die installierte Version. Ihr könnt links unten im Bildschirm auf „Anwendungen anzeigen“ klicken und im Anwednungsmenü „Ubuntu Software“ auswählen. Hier sucht ihr nach „Thunderbird“ und klickt auf „Entfernen“. Die aktuelle Version könnt ihr über folgenden link bequem installieren:
www.snapcraft.io/thunderbird oder alternativ über das Terminal. Hierzu öffnet ihr mit strg+alt+t ein Terminal Fenster und kopiert folgenden Befehl und bestätigt mit der Eingabetaste:

sudo snap install thunderbird

Wenn die Installation beendet ist könnt ihr das Terminal schließen.

Tor Browser

Der Tor Browser gibt seinen Nutzern ein ziemlich hohes Level an Anonymität, als Aktivist ist er hin und wieder nützlich. Auf Funktionsweise, Vor- und Nachteile wird an dieser Stellen nicht Explizit eingegangen. Ihr könnt den Tor Browser über „Ubuntu Software“ mit wenigen klicks installieren. Ihr klickt links oben auf die Lupe und sucht nach „Tor“.

Ihr wählt den Tor Browser und klickt in installieren.

Nachdem das kleine Paket heruntergeladen wurde, startet ihr den Tor Browser aus dem App Menü.

Im Dialogfeld wählt ihr [Connect] – das wars.
Generell gilt für (fast alle) Nutzer – der Tor Browser ist am sichersten wenn man ihn genau so lässt wie er ist. 98% der Nutzer können den [Configure] Button immer ignorieren.

Jetzt, wo ihr mit der Installation des Grundsystems fertig seid, eure erste Sicherung erzeugt habt, (falls nötig) Thunderbird aktualisiert und Tor installiert habt könnt ihr euch ein wenig Zeit nehmen in der neuen Umgebung umzuschauen. Unter „Ubuntu Software“ gibt es reichlich Programme zu entdecken, mit LibreOffice habt ihr ein komplettes Officepaket an Board und mit Rythmbox einen mp3 Player. Mit Firefox habt ihr einen Standard-Browser und unter „Hilfsprogramme“ findet ihr im App-Menü nützliche kleine Helfer für den Alltag.

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3 Kommentare

  • Ich freue mich sehr, dass ihr einen Artikel über Linux und Ubuntu geschrieben habt, denn ich nutze es auch selbst sehr gerne. Allerdings sind mir ein paar Dinge aufgefallen die ich anmerken möchte:
    Insbesondere da wir gesteigerten Wert auf Sicherheit legen sollten wir vorsichtig mit externen Paketquellen (PPAs/Repositories) sein, die nicht vom Hersteller selbst empfohlen werden! Eine Paketquelle mit dem Namen “teejee2008” gibt mir da schon zu denken, denn auch darüber kann sich (staatliche) Schadsoftware einschleichen.
    Ähnliches gilt übrigens auch für die Snaps ohne den Haken (Verifizierung). Doch auch bei Paketen aus den APT-Quellen sollte man die Augen aufmachen. Der vermeintliche Tor-Browser im Software-Center ist nicht der Tor Browser vom Tor Project, sondern ein Tor Browser Launcher! Das merkt man auch, wenn man auf die Internetseite klickt, welche im Software-Center angeführt ist. Diese führt auf micahflee.com und der Launcher soll laut Angabe im Software-Center auch nicht quelloffen sein. An dieser Stelle vertraut man also blind jemand externes, welcher nicht vom Tor Project selbst ist. Insbesondere bei Sicherheitssoftware sehr verwerflich. Diese sollte man sich am besten immer aus der Primärquelle besorgen und nur im Notfall auf andere ausweichen!

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    • Hallo,

      zu den Paketquellen: http://github.com/teejee2008/timeshift

      Timeshift ist ein Open Source Projekt das bereits lange exisitert, der Code ist öffentlich einsehbar.

      Tor Browser: Die Seite die hier angesprochen wird gehört Micah Lee, dieser ist Mitglied des Boards der Freedom of the Press Foundation, an deren Spitze niemand anderes steht als Edward Snowden. Wenn man im Open Source und Privacy Bereich diesen Leuten keinen Vertrauensvorschuss gewährt, dann kann man keinem einzigen bit Vertrauen.
      http://freedom.press/about/board/

      Sicherlich ist Schadecode in Software möglich, doch dieses Risiko besteht permanent und mit jedem Update, bei jedem System. Allerdings kann niemand jede Zeile Code die auf seinem System läuft prüfen. Sollte ein Staatlicher angreifer Schadhaften Code platzieren wollen wäre das über Open Source Software zwar möglich aber das Risiko damit aufzufliegen ist doch recht groß und die freude der Schlapphüte nur von kurzer dauer.
      Da würde sich Beispielsweise die Firmware des Netzwerkadapters oder das große Treiberpaket einer nvidia Grafikkarte das mal eben 500Mb groß ist viel besser eignen, da kann man mal eben ein paarhundert Zeilen Code einschleusen ohne das es auffällt und obendrein hat man auf Treiberebene ganz andere Berechtigungen im System als so eine kleine App die eine Systemsicherung durchführt. Es gäbe also deutlich bessere Wege einen Angriff zu fahren als foss Programme, zumindest sieht das wohl der Verfasser des Leitfadens so.

      Der Leitfaden ist für absolute Einsteiger gedacht, den Anspruch der unverwundbarkeit erhebt dieses System in Standardkonfiguration sicherlich nicht – es soll ein einfacher Weg aufgezeigt werden wie man mit möglichst wenigen klicks eine alternative zu Ms Windwos & Co einrichtet. Hier werden erste Schritte gegangen, weitere sollen folgen, Mitstreiter sind willkommen. Over and out.

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      • Hallo,
        es ging mir nicht darum, dass Timeshift Open Source ist (was ich durchaus begrüße!). Es geht mir um das Hinterfragen bei externen Paketquellen.
        Mir ist nicht aufgefallen, dass teejee2008 scheinbar auch der Entwickler von Timeshift ist. In diesem Falle ist es natürlich in Ordnung, diese Paketquelle zu verwenden, da sie von dem Entwickler der entsprechenden Software selbst stammt.
        Bei Paketquellen die aber nicht von den Entwicklern selbst stammen bleibe ich bei meiner Meinung, dass man sehr vorsichtig damit umgehen sollte, egal ob Open Source oder nicht! Es wäre ein Leichtes für den Staat selbst solch ein PPA aufzusetzen, mehrere Programme anzubieten, aber bei für ihn interessanten Paketen eine Manipulation vorzunehmen. Auffallen würde dies kaum und es ist deutlich leichter, als solche Manipulationen in offiziellen Paketquellen oder auch Closed Source Programmen unterzubringen. Denn dafür bräuchte man entweder die Kooperation des Unternehmens oder eine entsprechende Gesetzesgrundlage sowie entsprechende Verfügungsgewalt (bei Software aus fremden Staaten kann es schwierig werden). Beides entfällt bei selbst erstellen PPAs.

        Zum Tor Browser Launcher: Es geht nicht nur um das Vertrauen, dass nicht manipuliert wird, sondern auch um ausreichende Kompetenz bei der Erstellung entsprechender Software. Ich habe mir noch einmal sein Profil durchgelesen und er scheint durchaus mehr Software in diesem Bereich zu entwickeln, welches auch offiziell gerne gesehen ist (z.B: OnionShare). In diesem Falle scheint er also fachlich auch durchaus qualifiziert zu sein. Blind technische Vertrauensvorschüsse zu verteilen, allein aufgrund der Tatsache, dass sich eine Person für etwas leidenschaftlich einsetzt, halte ich persönlich aber für falsch!
        Zu deinem letzten Punkt, dass Einsteiger angesprochen werden sollen glaube ich dir das. Aber es schadet auch nicht ihnen einen kritischen Umgang mit der Technik mitzugeben.
        Ich hoffe meine Kritik wird von dir konstruktiv aufgefasst.

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Artikel Update
Der Artikel wurde erstellt am: 11. Januar 2021 und er wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Monat.
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