Die einzige Konsequenz: Null Toleranz!

Bei den Spitzelenthüllungen im Zuge des NPD - Verbotsverfahrens - aber nicht nur dort - hat sich gezeigt, wie windelweich und fahrlässig bestimmte Teile der nationalen Opposition mit Verrätern umgehen.

Ein Beispiel:

Da hat der NPD-Funktionär Wolfgang Frenz aus NRW über Jahrzehnte seine Parteigenossen ausspioniert und dann wird er nach seiner Enttarnung sogar noch in pseudonationalen Kreisen wie ein Promi hofiert. So geschehen im Rahmen einer Saalveranstaltung des NPD-Mitgliedes Günter Deckert in Heidelberg, wo Frenz ganz locker über seine Spitzeltätigkeit plaudern durfte.

Weiteres Beispiel:

Der im Jahre 2001 enttarnte Spitzel Tino Brandt, der rund sieben Jahre für den VS Thüringen arbeitete, wird bis heute nicht konsequent geächtet. Vor laufender Fernsehkamera zeigten sich "Kameraden" aus seinem Umfeld sogar solidarisch mit dem homosexuellen Falschspieler, der sich von seinen Spitzelgagen ein nettes Häuschen mit Garten zugelegt hatte. Öffentliche Ächtungsbekundungen suchte man damals in Thüringen vergeblich, weil die Kameraden im Umgang mit diesem Problem überfordert waren. Stattdessen wurden in der "Szene" Interviews mit Tino Brandt geführt, die dann von diversen Publikationen unkritisch und gedankenlos abgedruckt worden sind.

Die Ausreden von Leuten, die enttarnte Spitzel in Schutz nehmen, sind genauso so erbärmlich, wie die Ausreden der Spitzel, warum sie jahrelang für den Feind gearbeitet haben. Es gibt keine Rechtfertigung für eine Zusammenarbeit mit dem Feind und es gibt keine Rechtfertigung dafür, einen erkannten Spitzel weiterhin in nationalen Zusammenhängen zu dulden.

Wer sich für dieses System prostituiert, stellt sich außerhalb unserer Gemeinschaft, weil er die Grundlagen, auf denen unsere Gemeinschaft basiert, mit Füßen tritt. Zu diesen Grundlagen gehören gegenseitiges Vertrauen, Aufrichtigkeit und die politische Einsicht, dieses System konsequent abzulehnen. Wer aber spitzelt, macht sich zu einem Teil des Systems. Wer spitzelt, akzeptiert Lüge und Verrat und nimmt sich damit selbst die Ehre.

Für ehrlose Lumpen aber ist bei uns kein Platz!

Daher: Seht nicht schweigend zu, wenn ein Spitzel aus eurem Umfeld enttarnt wurde, sondern geht in die Offensive! Jeder mediengerechten Enttarnung muss sofort eine öffentliche Ächtung durch uns folgen, damit klare Verhältnisse geschaffen werden. Wir erreichen damit, dass:

  • enttarnten Spitzeln ein Verbleib in ihrem gewohnten Umfeld oder das Einnisten in einem neuen Umfeld spürbar schwerer oder besser noch unmöglich gemacht wird!

  • der Wirkungskreis von bislang nicht enttarnten Spitzeln eingeschränkt wird, weil sie Angst vor den Konsequenzen einer Enttarnung haben müssen!

  • wir nach Innen wie nach Außen durch eine kompromisslose eindeutige Vorgehensweise unsere politische Glaubwürdigkeit als Systemablehnende Opposition bewahren.
Schaffen wir gemeinsam ein Klima der Ächtung und Ausgrenzung gegenüber Spitzeln und brandmarken wir konsequent auch jeden, der sich dieser Selbstverständlichkeit widersetzt!