Nach der Aktion

Nach der Aktion müsst ihr euch zusammensetzen und mindestens folgende Fragen besprechen:

Wie lief die Aktion?

WAS haben wir falsch gemacht?

  • Wo waren unsere Fehler? Seid ehrlich und offen!

MÜSSEN wir Stellung abgeben, weil irgendetwas besonders aufgefallen ist?

  • Fertigt eine interne Stellungnahme an und kritisiert auch euer eigenes Verhalten, lasst euch aber nicht auf eine einseitige und ergebnislose Diskussion von Hetzern und Spaltern ein

WIE können wir unser Vorgehen perfektionieren?

  • Besser vorbereiten?

GAB ES grobe Verstöße gegen die vorher besprochenen Grenzen und Regeln und wieso?

Juristische Nachbearbeitung

Jede Nacharbeitung erfordert auch, an die nächste Aktion zu denken. Wenn wir uns immer wieder alles gefallen lassen, dürfen wir uns nicht beschweren.

Kam es zu Ausschreitungen, ist mit Ermittlungen zu rechnen - hierfür müsst ihr euch unbedingt mit anderen Gruppen absprechen und Gedankenprotokolle schreiben! (Vorlage siehe Artikel zum Thema "Outing").

Kam es zu Angriffen auf Kameraden ebenfalls absprechen! Bildet einen Ermittlungsausschuss, wenn dieser nicht vorhanden ist. Nur so können die vielen Anzeigen gegen euch und auch diese gegen Polizisten sortiert werden. Sammelt zusammen alle Beweise, die ihr gegen den repressiven Apparat nutzen könnt.

Wurde euer Recht beschnitte? Schreibt gemeinsam möglichst ausführliche Klagen, lasst euch nicht in euren Rechten beschneiden.

Gab es Verhaftungen, Durchsuchungen, ... ? Reagiert.

Einer für alles

Viele Anwälte, die mit unserer Sache sympathisieren können gleich mehrere Kameraden vertreten und bei vielen Anliegen kurz und knapp helfen.

Normale Anwälte sind auch selten einem großen Kundenstamm abgeneigt, also kümmert euch rechtzeitig um einen Schutz. Schaut auch, was eure Rechtschutzversicherung abdeckt.