Seitenübergreifende Dienste

Problematisch sind weiterhin seitenübergreifende Dienste wie Google-Ads, Google-Analytics, Twitter- oder Facebook-Buttons (sogenannte Gefällt mir Buttons), da diese nicht vom Anbieter der Weltnetzseite sondern immer direkt von wenigen Unternehmen geladen werden, die damit über den Besuch der Seiten informiert werden.

Tracker sind leider in den seltensten Fällen so offensichtlich wie die "Gefällt mir" Buttons. Am weitesten verbreitet ist "Google Analytics", eine von Google bereitgestellte Software, welche zur Erstellung von Statistiken über die Nutzung einer Webseite dient. Bindet ein Betreiber diesen Dienst ein, werden die Daten zentral von Google erfasst und ausgewertet. Dadurch kann Google in Verbindung mit vielen anderen Quellen, Profile der Benutzer erstellen.

"Ghostery" ist ein Plug-In welches für die meisten Netzbetrachter (Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera, Chrome) verfügbar ist. Es enthält eine Liste der gängigsten Tracker und wird ständig aktualisiert. Leider erfordert es ein kleines bisschen Konfiguration, dafür schützt es aber sehr zuverlässig vor den meisten Trackern. Da wir den Netzbetrachter Firefox verwenden und empfehlen und dieser eine große Akzeptanz genießt, beschreiben wir hier die Installation für genau diesen Netzbetrachter.

Hier gezeigte Programmversion: 2.8.3

Du öffnest den Firefox Netzbetrachter, gehst auf Extras und klickst dann auf Add-ons. Im nun erscheinenden Add-On Manager suchst du nach ghostery.

Ghostery sollte in der Liste ganz oben auftauchen. Klicke hier auf Installieren.

Nachdem der Download abgeschlossen wurde, klicke auf Jetzt neu starten um die Software zu installieren.

Nach dem Neustart von Firefox bietet dir Ghostery einen Assistenten an. Diesen verwenden wir nicht, klicke deshalb auf Assistenten überspringen.
Du findest nun rechts oben neben der Suchleiste ein neues Icon welches einen kleinen Geist darstellt. Klicke auf dieses Icon und wähle Optionen.

Es öffnet sich die Konfigurationsseite von Ghostery. Als erstes aktivierst du das Blockieren aller bekannten Tracker. Relativ weit unten auf der Seite gibt es eine Auflistung, die wie folgt aussieht.

Klicke hier auf Select all. Es sollte nun bei "XXX total Zählpixel" und "(XXX blocked)" der gleiche Wert stehen. Anschließend wählst du auf den Reiter Cookies und klickst dort ebenfalls Select all.

Bewege dich nun zurück nach ganz oben auf der Seite. Dort befindet sich neben General, der Reiter Advanced. Klicke auf diesen für weitere Optionen.

Mit dem ersten Eintrag unter Allgemeine Optionen bestimmst du, ob Ghostery beim Besuch jeder Webseite ein kleines Fenster einblenden soll, welches die erkannten Tracker auflistet. Dieses Fenster sieht wie folgt aus (durchgestrichene Tracker wurden blockiert).

Die Einstellung dazu heißt Warnmeldung einblenden. Wenn du dieses Information nicht möchtest, kannst du den Haken gefahrlos entfernen.

Eine sehr wichtige Option, die etwas weiter unten auf dieser Seite zu finden ist, nennt sich Block new elements by default und findet sich unter der Rubrik Auto Update.

Die Liste der von Ghostery erkannten Tracker wird ständig erweitert und automatische aktualisiert. Damit neue Einträge auch gleich blockiert werden, solltest du den Haken hier auf jeden Fall setzen!

Nachdem du die Konfiguration abgeschlossen hast, klicke unten auf der Seite auf Speichern. Hiermit ist die Konfiguration abgeschlossen und du kannst ein bisschen beruhigter im Weltnetz surfen.