Verwendungsmöglichkeit im Hinblick auf den Bundestrojaner

Im Hinblick auf den Bundestrojaner bietet sich die Verwendung von TrueCrypt auf einem Offline-Rechner an, d.h. einem Computer, der nicht mit der Aussenwelt verbunden ist (auch nicht mit seinem lokalen Netz: LAN), sondern neue (sensiblen) Daten grundsätzlich verschlüsselt und vielfach geprüft (Hashes) über einen USB-Speicherstift, externe Festplatte oder anderweitiges externes Medium empfängt. Ein zweiter, mit dem Weltnetz verbundener, Computer sollte sensible Daten ebenfalls verschlüsselt (z.B. per eBrief Verschlüsselung) und nur von vertrauenden Quellen von aussen empfangen, die erst, nach intensiver Prüfung (Hash), auf das externe Medium, zur Übertragung auf den Offline-Computer, exportiert werden. Erst auf dem sicheren Offline-Computer werden die Daten dann mittels TrueCrypt on-the-fly entschlüsselt und weiter verwendet. Somit könnte der, zur Übertragung von Daten dienende, Computer durchaus über das Weltnetz infiltriert worden sein aber dem Angreifer würde es nichts nützen, weil die Daten verschlüsselt durchgereicht werden und er keine Möglichkeit hat, auf den Offline-Computer zuzugreifen (weil isoliert).

Sprich zum Offline-Computer müsste eine heimliche (händische) Vor-Ort-Installation der Remote-Forensic-Software (RFS=Bundestrojaner) erfolgen, was wiederum mit einer zusätzlichen Vollverschlüsselung des Systempartition einfach zu verhindern wäre.

Hast du nur EINEN Computer zur Verfügung, bietet sich der Einsatz eines zusätzlich versteckten Systems oder virtuellen Maschine an.

So oder so ähnlich werden wohl auch Terroristen - in Verbindung mit Steganograpie und/oder eBrief Verschlüsselung, vorgehen und sich vor staatlichem Zugriff schützen, weshalb eine heimliche Online-Durchsuchung nur den unbedarften Anwender trifft und somit am vorgegeben Ziel der Terrorismusbekämpfung vorbeischiesst.