Wichtige Einstellungen für deinen Firefox

Beachte diese wichtigen Einstellungen für deinen Firefox. Ohne diese bist du wesentlich unsicherer im Weltnetz unterwegs und unter Umständen Identifizierbar.

 

Speichere keine Spuren auf deinem Computer

Jedesmal wenn du ins Weltnetz gehst, wird alles was du dort siehst auf deinem Computer zwischengespeichert. Bilder die du dir im Weltnetz ansiehst, hast du also auch gleichzeitig auf der Festplatte. Genau so sieht es auch mit Streams aus. Sieht man sich Streams (Video) im Weltnetz an, werden auch diese zwischengesepeichert. Dazu kommt noch der Verlauf und die Chronik. Anhand dieser kann man dein Surfverhalten feststellen und einsehen, auf welchen Seiten du dich aufgehalten hast ect. (sofern jemand Zugriff auf das System hat).

Nach dem ersten Start von Firefox gehst du im Menü auf Extras > Einstellungen > Datenschutz. Dort machst du einen Haken bei Websites mitteilen, dass ich nicht verfolgt werden möchte. Bei dem Punkt Adressleiste, der nichts anderes ist als die Chronik der Besuchten Weltnetzseiten, hast du 3 Einstellungsmöglichkeiten.

Wir empfehlen dir Niemals eine Chronik anzulegen.

Nun springst du weiter zu dem Reiter Sicherheit. Hier machst du, falls vorhanden, die Haken aus den Kästchen Passwörter speichern und Master Passwort verwenden raus.
Mit OK kannst du das Fenster jetzt schließen.

Willst du nicht auf den Komfort einer Chronik verzichten empfehlen wir dir auf eine Portable Version des Firefox umzusteigen.

 

Deaktiviere die Datenweitergabe

Bevor du das Weltnetz genießen kannst, muss nur noch die ab Firefox 21 neu dazugekommene Datenweitergabe, deaktiviert werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten in den Firefox-Statusbericht zu gelangen. Der kurze Weg ist oben in der Adresszeile "about:healthreport" einzutippen. Der zweite Weg besteht darin sich durch das Menü zu wühlen: Hilfe > Firefox-Statusbericht.

Auf der Startseite siehst du ein paar interessante Information. Wie lange braucht dein Firefox bis er gestartet ist, wie viele Add-ons sind installiert, wie viele Minuten hast du den Browser schon genutzt.
Doch oben Rechts steht "Datenweitergabe" auf "An". Ein einfacher Klick darauf genügt um es zu deaktivieren.

Wenn es eine neue Version von Firefox gibt, aktualisiert sich dieser automatisch selbst und muss lediglich neu gestartet werden.

 

Aktiviere TSL 1.2

Mozilla Firefox und TSL 1.2. Dir sagt das nichts? Darüber solltest du aber bescheid Wissen, gerade jetzt, wo jeder über die NSA schockiert ist. TSL steht für Transport Layer Security. Unter den etwas ältern Weltnetz-Benutzern dürfte es auch noch als SSL bekannt sein. TLS ist ein hybrid Verschlüsselungsprotokoll und wurde zur sicheren Datenübertragung im Weltnetz erfunden.

Doch wo ist nun das Problem?

In der Zwischenzeit sind wir schon bei der TSL Version 1.2 angelangt. Firefox benutzt aber Stur die ältere Version. Selbst in Version 24, was momentan die aktuellste ist. Zum Vergleich: TSL 1.2 gibt es seit fast schon 5 Jahren.

Wie dem auch sei, wer es jetzt kaum erwarten kann auf TSL 1.2 umzusteigen der navigiert eben ganz schnell zu "about:config". nachdem du Akzeptiert hast das du auch nichts zerstören wirst suchst du eben schnell nach "TSL".

Du solltest nun in der Spalte "Einstellungsname" den Begriff "security.tls.version.max" finden.

Den Wert in dieser Spalte änderst du nun mit einem Doppelklick in "3" ab und du surfst nun ein Stück sicherer mit TSL 1.2.

 

Integriere eine Alternative Suchmaschine in den Netzbetrachter

Mehr Datenschutz bedeutet nicht immer weniger Komfort. Ixquick kann mit sehr wenig Aufwand als Standardsuche in deinen Netzbetrachter integriert werden.

Bei Bedarf danach lässt sich jederzeit auch wieder mit einem Klick auf die vorherige Suchmaschine wechseln und umgekehrt, so dass bisherige Sucheinstellungen nicht ersetzt, sondern um weitere Auswahlmöglichkeiten ergänzt werden.

Das entsprechende Plugin findest du unter https://www.ixquick.de/deu/download-ixquick-plugin.html.

Wähle die dabei angebotene Konfiguration "HTTPS", um die Übertragung der Suchanfragen und Suchergebnisse von und zur Ixquick Suchmaschine zu verschlüsseln und ein sonst an verschiedenen Stellen sehr einfaches Abhören und Protokollieren deiner Suchanfragen zu erschweren.

Wer nicht nur aus guten Gründen Google misstraut, sondern auch den Betreibern und den Datenschutzversprechen von Ixquick nicht gänzlich vertrauen mag, kann Ixquick im Gegensatz zu Google problemlos auch völlig anonym über den Anonymisierungsdienst Tor nutzen.

Für alle alternativen Suchmaschinen gilt, dass sie eine andere Sicht auf das Weltnetz bieten und die Ergebnisse sich von Google unterscheiden. Man sollte bei der Beurteilung der Ergebnisse beachten, dass auch Google nicht die reine Wahrheit bieten kann, sondern nur eine bestimmte Sicht auf das Weltnetz.

 

Alternativen DNS Server einstellen

Wer im Weltnetz surft, gibt entweder den Namen der Weltnetzseite direkt in die Adresszeile ein oder benutzt eine Suchmaschine, um die gewünschte Weltnetzseite aufzurufen.

In beiden Fällen wird die Weltnetztseite jedoch über die sogenannte IP-Adresse aufgerufen, die aus einer gegliederten Nummernfolge besteht, beispielsweise aus 68.146.90.237. Merken kann man sich die nummerische IP-Adresse aber nicht besonders gut. Aus diesem Grund gibt es ein Internetnamensystem und spezielle Server, die diese Namen mit Hilfe des Domain Name System (DNS) wieder in nummerische Adressen auflösen. Die größte und schnellste Ansammlung von DNS-Servern hat wohl Google. Du hast die Möglichkeit, diese gratis zu nutzen, beispielsweise wenn du deinen Provider im Verdacht hast, dass seine DNS-Server ein wenig lahm sind oder mit manchen Weltnetzadressen keine Verbindung aufbauen.

Mittels einer Änderung in der Konfiguration des Netzwerkadapters deines Rechners geben Sie die Anweisung, die DNS-Server von z.B. OpenDNS zu nutzen.

Hierfür klickst du bei Windows Vista und Windows 7 in das Suchfeld des Startmenüs oder bei Windows XP auf "Ausführen". Nun gibst du ncpa.cpl ein und bestätigst mit der Enter-Taste. Klicke dann mit der rechten Maustaste die aktive "LAN-Verbindung" oder die "Drahtlosnetzwerkverbindung" an und im Menü auf "Eigenschaften". Im Dialogfenster klickst du in der Liste der Verbindungselemente doppelt auf "Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)" oder "Internetprotokoll (TCP/IP)" (bei Windows XP).

Markiere im folgenden Dialogfenster mit einem Mausklick die Option "Folgende DNS-Serveradressen verwenden".

Sollten in den Feldern darunter bereits Einträge vorliegen, so kann es durchaus sein, dass diese Vorgaben für den Zugriff auf das interne Hausnetzwerk notwendig sind. In diesem Fall solltest du Änderungen nur nach Rücksprache mit dem Systemadministrator deines Netzwerks vornehmen, auf jeden Fall aber die eingetragenen Adressen notieren, um sie gegebenenfalls auf die hier beschriebene Weise wieder einzugeben.

Wenn lediglich in einem der beiden Felder ein Eintrag vorliegt, gibst du nur im freien Feld eine der beiden folgenden Zahlenfolgen ein.

Klicke nun in das Feld "Bevorzugter DNS-Server" und gebe hier in die vier durch Punkte getrennten Bereiche die Ziffernfolge 208.67.222.222 ein, wobei du die Einfügemarke mit den Pfeiltasten bewegst. Ebenso gibst danach im Feld "Alternativer DNS-Server" die Ziffernfolge 208.67.220.220 ein. Bestätige die Eingabe mit einem Klick auf "OK" und schließe auch das nächste Dialogfenster mit "OK". Daraufhin erfolgt der Zugang ins Weltnetz über die DNS-Server von OpenDNS. Um die Einstellung wieder zurückzusetzen, öffnest du auf die oben beschriebene Weise das Eigenschaften-Dialogfenster und markierst hier entweder "DNS-Serveradresse automatisch beziehen" oder trägst die notierten DNS-Server-Adressen wieder in die Felder ein.

 

WebRTC ausschalten

Wo das Problem in der WebRTC Funktion liegt haben wir im im Blog bereichtet: SfN - Infoblog: Firefox und Chrome verraten IP Adressen trotz VPN.

Wieder kannst du diese Funktion ganz einfach in der "about:config" ausschalten. Oben in der Adresszeile "about:config" eintippen und nach dem Wert "media.peerconnection suchen. Diesen musst du von "enabeld" auf "false" setzen.