Schutz vor Viren, Trojanern und Würmern

Jeden Tag werden mehr als hundert neue Viren, Trojaner und Würmer ins Netz geschleust. Insgesamt sind derzeit weit über 50 000 verschiedene Schädlinge und deren Unterarten bekannt - zumal es in der "Szene" mittlerweile zu einem regelrechten Sport geworden ist, immer neue, noch gefährlichere Schadprogramme zu entwickeln. Dennoch ist man dieser Entwicklung nicht schutzlos ausgeliefert, wenn man ein paar Regeln beachtet.

Seie misstrauisch bei ePost

Viren und Trojaner werden heutzutage vor allem durch eMails verbreitet. Dass eine Mail gefährliche Inhalte transportiert, erkennst du an folgenden Indizien:

  • Die ePost kommt von einem dir unbekannten (ausländischen) Absender
  • Der Betreff der ePost ist sinnlos (etwa "Hi", "Re: Document", "Your Mail"...)
  • Die ePost enthält keinen Text, sondern nur einen Anhang
  • Du wirst in der ePost dringend aufgefordert, auf den Anhang zu klicken
  • Der Anhang einer ePost enthält ausführbare Programme.
    Dies erkennst du unter Umständen an der Dateieindung (exe,com,pif,scr,cmd,vbs,vxd,chm).
    Anhänge mit diesen Buchstaben am Ende des Dateinamens sind mit höchster Wahrscheinlichkeit gefährlich und sollten niemals geöffnet werden.

Virenmails mit deinem Absender?

Möglicherweise wirst du eines Tages von einem dir unbekannten Menschen mit dem Vorwurf konfrontiert, du hättest ihm eine virenverseuchte ePost zugeschickt. Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Moderne Viren und Würmer sind so programmiert, dass sie sich selbst im Weltnetz verbreiten. Dafür besorgen sie sich die Adressen, an die sie sich versenden, selbst, etwa in öffentlichen Gästebüchern, in Newsgroups, auf Webseiten - und in den Adressbüchern auf bereits infizierten Rechnern. Bei dem genannten Szenario kann es also passieren, dass ein Wurm oder Virus ausgerechnet deine Mailadresse findet und sich unter diesem Namen weiterversendet.

Wenn du entsprechende Meldungen oder Beschwerden erhältst, kläre den Beschwerdeführer über diese Eigenschaft von Schadprogrammen auf. Überprüfen deinen eigenen Rechner aber trotzdem mit einem aktuellen Virenscanner. Es ist niemals auszuschließen, dass dein Computer ebenfalls bereits infiziert ist.

Trojaner und Viren in Tauschbörsen

Tauschbörsen wie Emule sind für Programmierer von schädlichen Programmen ein optimaler Platz, um Viren, Trojaner oder Würmer in Umlauf zu bringen. Insofern gilt auch hier höchste Aufmerksamkeit. Denn statt des vermeintlichen Films, Programms oder Musikstücks kannst du dir auch gefährliche Malware einfangen. Wer unbedingt Tauschbörsen nutzen will, sollte heruntergeladene Dateien immer (!) vor dem ersten Start mit einem Virenschutzprogramm überprüfen.

Virenschutz installieren

Ohne Antivirus- und Trojanerschutz-Programm sollte heute niemand mehr im Internet unterwegs sein. Auf der nächsten Seite findest du das Antivirus Programm: Avira AntiVir Personal Free