Fritz!Box-Firmware konfigurieren

Jetzt geht es ans Eingemachte. Du kannst dir eine angepasste Fritz!Box-Firmware nach deinem Geschmack bauen.

Starte Freetz-Linux in VirtualBox. Damit du mit dem System arbeiten kannst, musst du Benutzername und Passwort eingeben. Verwende dafür jeweils "freetz". Keine Bange, Fritz-Linux bringt keine grafische Oberfläche mit und die brauchst du auch gar nicht. Du landest stattdessen einfach in einer Kommandozeilen-Umgebung.

Der Befehl "svn checkout http://svn.freetz.org/branches/freetz-stable-2.0" holt das aktuelle Freetz-Paket. Ist es fertig geladen, siehst du nach eintippen des Befehls "ls" ein neues Verzeichnis. Per "cd freeze-2.0-stable" wechselst du in das neue Verzeichnis und kannst mit der Konfiguration starten.

Firmware konfigurieren

Über das Kommando "make menuconfig" startest du das Konfigurationsprogramm von Freetz.

Unter "Hardware type" musst du das genaue Fritz!Box-Modell auswählen. Wichtig auch: Unter "Firmware language" sollte "deutsch" eingestellt sein. Unter dem Menüpunkt "Packages" musst du zu "Standard Packages" wechseln und dort "Tor" auswählen. An dieser Stelle siehst du schon, dass Freetz viele weitere Funktionen beherrscht, um eine Fritz!Box zu pimpen. Wenn es aber nur um Tor geht, bist du schon fertig. Verlasse nun das Konfigurationsprogramm via "Exit" und wähle im nächsten Schritt "Yes" um die Konfiguration zu speichern.

Firmware erstellen

Über den Befehl "make" wird deine ausgewählte Konfiguration jetzt in eine echte Firmware gegossen. Abhängig von der Geschwindigkeit deines Computers kann das auch schon mal 20 Minuten dauern. Leider gibt es keine Fortschrittsanzeige. Doch keine Panik, die durchlaufenden Meldungen musst du nicht verstehen. Wichtig ist, dass zum Schluss eine Erfolgsmeldung gezeigt wird und das Image fertig ist.