Tipps für mehr Geschwindigkeit

Tor ist für alle Nutzer gedacht, die ihre Privatsphäre im Weltnetz schützen wollen. Mit den richtigen Einstelllungen holst du mehr aus dem Proxy heraus.

Wenn es etwas gibt, das an Tor stört, dann ist es die Geschwindigkeit. Tor verschlüsselt den Datentraffic und schleust ihn dann auch noch zufällig über drei Server. Selbst mit einem Tor-Proxy dauern alltägliche Weltnetz-Aktivitäten damit spürbar länger.

Verwende Tor nicht für jede Aktion im Weltnetz. Spielst du Videos auf YouTube ab oder holst dir den Wetterbericht? Hier kann man Tor auch links liegen lassen. Schalte Tor dagegen für eBriefe, Chats, bei Weltnetz-Recherchen oder in Netzwerken und Foren gezielt ein.

Add-Ons für Tor

Einige kleine Helferlein erleichtern es dir, Tor in der Praxis in den Griff zu kriegen. So gibt es für Firefox beispielsweise den Torbutton, mit dem du das Tor-Netzwerk per Mausklick an- und abschalten kannst. Gebe dazu einfach in den Einstellungen von Torbutton als HTTP- und SSL-Proxy die IP-Adresse deiner Fritz!Box an. Dann wechselt Firefox automatisch auf den eingerichteten Tor-Proxy von Freetz. Wer oft zwischen Tor-Proxy und direktem Web-Zugang wechseln muss, sollte sich auch FoxyProxy genauer ansehen.

Geschwindigkeits-Optimierungen vornehmen

Eine Geschwindigkeits-Schraube an der man drehen kann, sind die verwendeten Tor-Server. Klar, der Einstieg ins Tor-Netzwerk erfolgt über den eigenen Proxy auf der Fritz!Box, aber wie geht es dann weiter. Tut man hier nichts, wird man zufällig einer Server-Kaskade zugeteilt. In der Freetz-Konfiguration kann man aber auch gezielt Eingangs- und Ausgangs-Server angeben. Passende Listen mit Servern gibt es etwa auf dieser Weltnetzseite.

Um zu prüfen, ob Tor funktioniert, sollte man Torcheck oder www.ip.s-f-n.org besuchen.