Anleitung einer sicheren Cloud-Alternative

Provisorische Anleitung einer sicheren Cloud-Alternative von "Nazi-Wähler".
Vielen Dank für die Tipps und Grüße nach Meck-Pomm

Okay, bevor ich jetzt als Meckerkopp und Hosenschisser vor allem Neuen dastehe, hier kurz eine Anleitung, wie ich zum Beispiel hochsensible Daten sicher von Meck-Pomm nach Bayern transferiere, ohne dass NSA, BND & Co auch nur den Hauch eines Schimmers haben.

Wenn man keinen eigenen Webspace hat, dann kann man sich den mieten. 5 GB gibt es schon für schlappe 1,49€ im Monat, 15 GB schon für 2,49 € und ich finde, soviel sollte mir die Sicherheit meiner Daten schon Wert sein.

www.webhostervergleich.org

Wenn man dann seinen Webspace hat, bekommt man von seinem Webhoster die Zugangsdaten zum Server. Nun braucht man noch ein FTP-Programm, was es meist gratis mit dazu gibt, ansonsten: www.filezilla.de

Ein Handbuch oder zumindest eine für Laien verständliche Anleitung, wie man seine Website UND AUCH ANDERE DATEN auf den Server und wieder runter bekommt, ist mit Sicherheit auch im Päckchen bei der Bereitstellung durch den Webhoster dabei, so dass selbst jemand, der nun gar keine Ahnung hat, in der Lage sein müsste, innerhalb von ein bis zwei Stunden seinen eigenen Webserver einzurichten. Jemand, der genau liest und sich an die Vorgaben im Handbuch hält, schafft das in zehn Minuten, ich als Profi in nur ein bis zwei Minuten.

Nun kann man seine schöne selbstgebaute Website ins Internet stellen und sie der ganzen Welt präsentieren oder sich auch fürchterlich vor ihr blamieren. Ich kann das tun, muss ich aber nicht, denn ich kann den Serverplatz auch ganz allein als externen Datenspeicher oder für den Datentransfer benutzen.

Damit niemand merkt, dass es sich um einen reinen Datentransferserver handelt, sollte ich noch eine möglichst dumme und belanglose Website, zum Bleistift von meinem Lieblingslokal, darauf ablegen. Damit wird diese Domain dann schon einmal von den meisten Suchmaschinen als belanglos eingestuft und nicht weiter verfolgt, denn für selbstgemachte Tomatensuppe und Bauernfrühstück interessieren sich weder BND noch NSA.

Wenn dann meine Website endlich komplett steht, kann ich mich wieder mit meinem FTP-Programm auf den Server einwählen und dort beliebig viel Ordner anlegen und auch VERSTECKEN, in denen ich die sensibelsten Daten ablegen kann. Vorzugsweise vom USB-Stick in einem Internetcafé und nicht von zuhause, vom Rechner der eh schon beschnüffelt wird.

Dann bitte peinlichst genau darauf achten, dass der Link zu diesem Ordner nirgends verschickt wird, weder per Internet, noch per eBrief, noch per Brief oder Telefon.

Nun verbindet man sich per VPN-Tunnel oder per Fernwartung mit dem Rechner des Empfängers, was sich hiermit besonders gut macht:

www.teamviewer.com

Ich empfehle die portabel Version, da man die mitsamt Einstellungen auf dem USB-Stick mit ins Internetcafé nehmen kann und sie keine auslesbaren Spuren auf dem Rechner hinterlässt.

Wenn ich dann jetzt die Bedienung des Empfängerrechners übernommen habe, dann kann ich diesen mittels FTP-Programm mit dem Server verbinden und die Daten sozusagen ungefährlich und spurenlos am "anderen Ende des Internets" beim Empfänger ablegen.

Man kann seine Daten auch über längere Zeit dort lagern, denn das Gefährliche ist nicht die Nutzung des Internets als Datenspeicher, sondern die Weitergabe der Links, denn die werden zuerst nachverfolgt und durchschnüffelt.

Eine Dropbox oder Cloude funktionieren nicht viel anders, nur dass den "komplizierten" (aber auch sicheren) Teil dann schon die anderen übernehmen und wer verschlüsselte Dateien da hoch lädt, macht schon einmal auf sich aufmerksam, noch dazu wenn er dann die Links durch die Welt postet, denn die landen zu allererst bei NSA und BND.