Versand von eBriefen

Letzte Aktualisierung am 22.06.2015

Obwohl Behörden durch Postüberwachung auch an Inhalte von Briefen kommen können, lässt du deswegen noch lange nicht deinen Briefkastenschlüssel auf der Strasse liegen. Gleiches sollte für eBriefe gelten:

Mittlerweile gehen namhafte Weltnetz-Dienstleister von rund 30 Millionen eBriefen pro Tag aus, Spam ausgenommen. Trotz dieses erheblichen Umfangs wird nach wie vor in ebenso großem Umfang überwacht und mitgelesen.

Neben den besonderen Gefahren, denen wir als Systemgegner ausgesetzt sind, sollte schon allein der Gedanke der geschützten Privatsphäre einen Anstoß zum Verschlüsseln der eigenen eBriefe geben. Neben dem eigentlichen Unkenntlich machen der Nachrichten sollte man diese ebenfalls in regelmäßigen Abständen durchsehen und Altes & Erledigtes aussortieren.

Bestimmt möchtest du trotzdem nicht, dass zusätzlich auch noch Mitreisende, Hotelgäste oder andere Personen in der Nähe sehr leicht deine kompletten eBrief-Zugangsdaten inkl. Benutzername und Passwort sowie alle unverschlüsselten eBriefe mitlesen können, weil du diese z.B. im Cafe, auf Reisen oder im Hotel über das gleiche Netzwerk oder WLAN abrufen oder versenden.

Genauso wie du beim sog. "Online-Banking" oder beim Zugriff auf sog. "soziale Netzwerke" verschlüsselte Verbindungen über HTTPS nutzt (Das eingeblendete Schloss-Symbol neben der Adressleiste), solltest du auch deine eBriefe nur über eine verschlüsselte Verbindung per POP3/SSL bzw. IMAP/SSL abholen sowie ausschliesslich über SMTP/SSL bzw. SMTP mit TLS versenden.

Dadurch schützt man nicht nur sich sondern auch die Personen zu denen man Kontakt aufgenommen hatte.




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