Doch was kann man tun gegen ein "Outing"?

Als politischer Aktivist hat man es heute schwerer denn je, seine Identität völlig zu verbergen. Linksextremisten schnüffeln seit jeher in Stasi-Manier hinter uns her. Aber auch staatliche Stellen haben ein wachsendes Interesse daran, daß wir geoutet und von kriminellen Antifa-Banditen so sehr unter Druck gesetzt werden, daß wir uns politisch zurückziehen. Von daher gibt es eine teils verdeckte, teils offene Kooperation zwischen Linksextremisten, Journaille und Behörden. Anders wäre es unmöglich erklärbar, daß Linksextremisten dermaßen zahlreiche persönliche Informationen über viele von uns haben.

Teilweise gehen wir aber auch selber zu sorglos mit unserer Intimsphäre um. Wer beim Aufkleber verkleben oder Parolen sprühen "Spuren" bis vor seine eigene Haustür legt, braucht sich ebenso wenig wundern, wie jemand, der ständig lautstarke einschlägige Feiern oder Treffen bei sich zu Hause veranstaltet. Ärgerlich ist es auch, wenn man (ganz ohne Not) in Gerichtsverfahren mit Linksextremisten gerät. Die bekommen über ihre Anwälte dann komplette Akteneinsicht - auch sämtliche Namen und Adressen. Wer selber öffentliche Versammlungen anmeldet, muß sich natürlich auch darüber im Klaren sein, daß Name und Wohnanschrift in falsche Hände gelangen können, z.B. auch durch Anfragen linksextremer Abgeordneter mit Bezug auf die angemeldete Versammlung.

Die wenigsten von uns dürften beim Einwohnermeldeamt auskunftsgesperrt sein, so daß jeder dort nach unseren Daten fragen kann. Offiziell muß man zwar zusätzlich zum vollständigen Namen zumindest das Geburtsdatum oder die letzte bekannte Anschrift desjenigen wissen, aber das wird zum einen nicht mehr ganz so genau genommen und zum anderen lassen sich solche Angaben leicht über soziale Netzwerke o.ä. recherchieren.

Man kann jedoch eine Auskunftssperre beantragen, wenn man gegenüber der Behörde das Vorliegen von Tatsachen glaubhaft machen kann, daß bei einer Weitergabe der Meldedaten eine Gefahr für einen selbst oder für Angehörige / Mitbewohner besteht. Läßt sich also eine Gefahr für das Leben, die Gesundheit, die persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen belegen, werden die Meldedaten gesperrt. Diese Sperre ist zwar befristet, kann aber verlängert werden.

Als Beleg für eine konkrete Gefahr sind linke "Outing"-Flugblätter, an die Hauswände geschmierte Drohungen o.ä. ganz wichtig. Hebt die Flugblätter unbedingt auf, fertigt Beweisfotos von Schmierereien, macht Screenshots von linken Internetseiten und geht mit all diesen Belegen zum Einwohnermeldeamt. Sollte die Behörde sich trotzdem noch weigern, laßt einen Anwalt einen netten Brief dorthin schreiben...

Für das nächste mögliche "Outing" nach einem Umzug ist so eine Auskunftssperre auf jeden Fall eine gute Sache. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, ein "Outing" zu erschweren. Das wichtigste: Seid vorsichtig mit der Weitergabe eurer Anschrift, ladet nicht jeden x-beliebigen "Kameraden" zu euch ein, erzählt nicht jedem, wo und wie ihr wohnt oder wo ihr arbeitet. Das gilt vor allem für Facebook-Nutzer, die meist viel zu viel über ihre privaten Gewohnheiten und Gegebenheiten preisgeben. So ein Facebook-Account ist wie alles im Internet total unsicher und schnell gehackt!

Selbstverständlich widerspricht man generell jeglichen Eintragungen seiner Daten, egal ob in Onlineauskünften, in Telefonbüchern oder anderswo. Auch bei Einkäufen im Internet sollte man sich gut überlegen, wo man unbedingt seine Wohnanschrift angeben muß oder wo es sich vermeiden läßt.

Nicht ganz unwichtig ist auch die vorausschauende Auswahl des Wohnortes und Wohnhauses. Da man als Aktivist früher oder später mit einem "Outing" und allen damit verbundenen Folgen rechnen muß, sollte man sich die Wohnumgebung und die eigene Wohnungslage schon so aussuchen, daß es für feindliche Angreifer möglichst schwer wird, dort etwas auszurichten. Wie eine brauchbare Wohnlage aussehen kann, soll hier aus taktischen Gründen nicht weiter thematisiert werden.

Fakt ist:

"Outing"-Aktionen oder Anschläge kommen nicht aus heiterem Himmel. In der Regel geht diesen kriminellen Aktivitäten eine akribische Vorbereitung voraus.

Das heißt: Die Angreifer versuchen sich im Vorfeld ein möglichst genaues Bild über die Wohnlage des Betroffenen zu machen. In welchem Stock wohnt derjenige? Von wo aus kann man sich unbemerkt nähern? Wo ist das Fahrzeug in der Regel abgestellt? Zu welchen Zeiten ist keiner zu Hause? Welche Fluchtwege sind möglich, um nach der Aktion schnell wegzukommen? All diese Vorbereitungen könnten auffallen, wenn man sein eigenes Wohnumfeld regelmäßig zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten im Blick behält und mißtrauisch wird, sobald irgendwas anders ist, als sonst. Vorteilhaft ist ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis, denn Nachbarn kriegen meist etwas mit, was einem selber vielleicht entgangen ist.

Durch erhöhte Wachsamkeit läßt sich ein "Outing" vielleicht nicht ganz verhindern, aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich größer, daß man den einen oder anderen Täter dabei zu fassen kriegen kann.