Nachwort

Nicht nur als "Geouteter", sondern grundsätzlich sollte man bestimmte Vorkehrungen für den Fall treffen, daß man ungebetenen Besuch bekommt. Alarm-Melder an Fenstern und Türen können je nach Lage der Wohnung nützlich sein. Sind die Fenster von der Höhe und Lage her durch Stein- und Brandsatzwürfe erreichbar, sollten Rauchmelder in allen Zimmern Pflicht sein (zum Teil sind sie es vom Gesetz her sowieso schon). Außerdem empfiehlt es sich, mindestens einen großen Feuerlöscher im Hause zu haben, um bei Brandsätzen sofort reagieren zu können. Einen weiteren kleinen Feuerlöscher sollte man parat haben, falls man schnell nach Draußen zum in Brand gesetzten Fahrzeug laufen muß. Das feindliche Eindringen in Wohnungen kommt zwar (noch) eher selten vor, aber dennoch sollte man an geeigneten Stellen in der Wohnung - vor allem nachts neben dem Bett - legale Gerätschaften zur Abwehr bereit liegen haben. Aber bitte plaziert alles so, daß Eindringlinge die Gerätschaften nicht selbst sofort entdecken und gegen euch verwenden können. Man will ja nicht von der eigenen Axt erschlagen werden...

Schnelle Hilfe von Außen ist immer wünschenswert. Nicht nur bei nächtlichen Angriffen, sondern auch, wenn sich z.B. tagsüber "spontan" eine Horde Linksextremisten vor der Wohnung zusammenrottet. Sofern das bei euch vor Ort realisierbar ist, sollte unbedingt eine Telefonkette organisiert werden. Ganz wichtig: Laßt euer Handy auch nachts eingeschaltet, damit ihr im Notfall erreichbar seid.

Der wirksamste Schutz gegen feindliche "Outings" ist Information. Wer seine örtlichen Pappenheimer von der "Antifa" gut kennt und ihnen bei Gelegenheit auch zu verstehen gibt, wie gut er sie kennt, der hat zumindest ein gewisses Faustpfand in der Hinterhand. Denn die meisten Linksextremisten agieren nur aus schützender Anonymität heraus. Es kann also durchaus eine gute "Lebensversicherung" sein, mehr über diese Typen zu wissen, als ihnen lieb ist. Den berühmten Schluck von der eigenen Medizin vertragen die meisten von denen nämlich überhaupt nicht.