Kurze Zusammenfassung für Notfälle

  • Keine Panik.

  • Kommen die Beamten, und haben sie keinen schriftlichen Hausdurchsuchungsbefehl ­ schicke sie höflich weg.

  • Haben sie einen Hausdurchsuchungsbefehl, oder berufen sich auf "Gefahr im Verzug" ­ musst du sie herein lassen. Davor das Papierstück "genau" durchlesen! Und lass sie nur das tun, was drauf steht. Bei Abweichungen daran erinnern.

  • Nicht einschüchtern lassen; du darfst dich frei bewegen und auch telefonieren ­ sofort einen Anwalt anrufen!

  • Keine Fragen beantworten; lediglich die Personalien dürfen festgestellt werden. Mit den Beamten nicht reden, keine Aussagen, immer auf den Anwalt verweisen.

  • Was immer du auch unterschreibst, pass darauf auf, dass immer "nicht Einverstanden" und "Beschlagnahmt" etc.. angekreuzt sind. Die Liste der Sachen, die sie beschlagnahmt haben, und das Protokoll nicht unterschreiben.

  • Nach der Durchsuchung den Anwalt Einspruch einlegen lassen.