Die Vermischung legaler und illegaler Methoden

Die Erfahrung hat gezeigt, dass der ausführliche Katalog des § 136 StPO die Vermischung legaler Praktiken mit illegalen Praktiken nicht ausschließt. Die Grenze zu ziehen zwischen Ermüden und Wachsein, zulässiger Qual und unzulässiger Quälerei, die Bestimmung dessen, was Täuschung oder ein gesetzlich nicht vorgesehener Vorteil ist, dürfte im Einzelfall kaum möglich sein.

Hinzu kommt, dass die Beamten meist sehr genau wissen, was sie sich leisten können und wann eine rechtswidrige Vernehmungsmethode als solche erkennbar ist. Sie werden dies nur so weit tun, als es ihnen nicht bewiesen werden kann. Übrigens reichen auch die zulässigen Methoden in ihrer psychischen und physischen Wirkung aus, einen ungeübten, nicht gewappneten Menschen fertigzumachen.

Es ist daher müßig, sich in diesem Zusammenhang lange bei der Unterscheidung von legal und illegal aufzuhalten.

Wenn man weiß, was einen erwartet, ist man am ehesten in der Lage, seine "Willensbetätigung" zu beherrschen und seine Rechte zu wahren