CS-Gas

CS-Gas - oder auch Tränengas - wird in kleinen Spraydosen verkauft, genauso wie Pfefferspray. Der chemische Wirkstoff soll menschliche Angreifer abwehren.

Früher, bevor Pfefferspray entwickelt wurde, war Tränengas das Einsatzmittel von Sicherheitskräften weltweit. Auch heute wird es noch bei Demonstrationen gegen Aktivisten eingesetzt. Trotzdem wurde es insgesamt von Pfefferspray verdrängt.

Die Wirkung

Tränengas wirkt auf die Atemorgane und löst eine Reizung aus. Es ist sehr aggressiv und kann zu Verätzungen führen und gerade für Menschen mit Leberproblemen oder Asthmatikern ist Tränengas sehr gefährlich. Bis zu 20% der Menschen sind jedoch immun gegen CS-Gas, weswegen dann keine oder nur eine geringe Reizung auftritt. Bei Pfefferspray liegt diese Quote nur bei 2%. Bei Hunden ist Tränengas wenig wirksam, weil höhere Konzentrationen benötigt werden.

Verwendung

Tränengas wird in Spraydosen und in Schreckschusspistolen verwendet. Getroffen werden müssen die Atemorgane des Angreifers.

Grundsätzliches zur Selbstverteidigung mit Sprays:

Niemals ankündigen, das man Reizgas anwenden wird. Der Gegner wird vorbereitet sein, die Augen schließen und die Luft anhalten, wenn er euch angreift.
Das Gas immer überraschend einsetzen, im besten Fall, wenn der Gegner ausgeatmet hat - beobachtet den Brustkorb !

Rechtliches

CS-Gas ist frei verkäuflich an Menschen ab 14 Jahren.

Fazit

CS-Gas wirkt seltener, schwächer und unzuverlässiger als andere Abwehrmittel wie z.B. Pfefferspray. Nicht umsonst wird auch die Polizei heute nicht mehr mit CS-Gas ausgerüstet sondern das wirksamere Pfefferspray genutzt.