Selbstverteidigungsschirm

Eine ungewöhnliche Idee - ein Regenschirm zum Selbstschutz? In Amerika ist nichts unmöglich und so wurde auch diese Variante einer Selbstverteidigungswaffe verwirklicht. Aber ist der Schirm zur Selbstverteidigung wirklich sinnvoll und effektiv einzusetzen?

Besondere Funktion

Der Schirm unterscheidet sich laut Hersteller hauptsächlich durch seine Stabilität von herkömmlichen Schirmen. Er soll speziell gefertigt und unzerbrechlich sein. Ansonsten hat er die normale Funktion eines Schirmes und schützt dementspechend auch vor Regen.

Als Abwehrwaffe verwendet soll er dann Angriffe wie Tritte, Schläge und Attacken abwehren können. Besonders auch in Kombination mit Sportarten zur Selbstverteidigung soll er gut harmonieren und eine sinnvolle Ergänzung sein.

Äußere Beschaffenheit

Mit 700 Gramm wiegt der Schirm aufgrund seiner Beschaffenheit erwartungsgemäß mehr als ein normaler Regenschirm. Das Aussehen ist als schlicht und elegant zu bewerten. Ein schwarzer, schlanker Regenschirm kann überallhin mitgenommen werden. Die Praxistauglichkeit in Sachen Regenschutz ist also gegeben. Auch keine Aufschrift verrät die besondere Funktion. Zusätzlich hat der Schirm einen automatischen Öffnungsmechanismus.

Rechtliche Bewertung

Auf Flughäfen oder bei Sicherheitskontrollen sind keine Probleme zu erwarten. Der Griff ist aus Polyamid gefertigt, die Spitze aus Metall. Eine Waffenrechtliche Problematik ist nicht erkennbar - es handelt sich einfach nur um einen besonders stabilen Regenschirm. Somit kann der Schirm überall hin mitgenommen werden.

Praxistauglichkeit

Prinzipiell erscheint der Schirm zunächst einmal eine gute Sache zu sein. Allerdings bleibt die Frage, ob der Schirm nicht eher für Regentage mit sich geführt wird - niemand wird den Schirm im Hochsommer bei 30 Grad ständig mit sich führen wollen. Weiterhin ist der Schirm vermutlich nicht für jedermann geeignet. Eine gewisse Sicherheit im Umgang mit Schlagwerkzeugen erscheint sinnvoll.