Anonym surfen - Einleitung

Letzte Aktualisierung am 20.04.2012

Anonym surfen - das wünschen sich in Zeiten staatlicher Überwachung und gewerblicher Datenhändler viele Weltnetznutzer. Aber Anonymität im Weltnetz zu wahren ist komplizierter als man denkt. Sobald du deinen Computer mit dem Weltnetz verbindest, bist du identifizierbar. Von privaten und kommerziellen Datensammlern - aber auch von staatlichen Stellen. Anfang 2008 trat die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Seitdem wurde sechs Monate lang gespeichert, wann du mit wem telefonierst und wann du wo und wem eine SMS gesendet hast. Seit 2009 wurde nun auch ein halbes Jahr lang gespeichert, wann du wo und wie das Weltnetz genutzt hast. Im März kippte das Bundesverfassungsgericht die Massen-Speicherung zwar - allerdings nur vorerst. Eine "neue", dann verfassungskonforme Vorratsdatenspeicherung ist schon in Vorbereitung.

Wenn du dich im Weltnetz anonym - oder zumindest weitgehend anonym - bewegen möchtest, musst du wissen, welche Spuren du dabei hinterlässt. Erst dann kannst du dich daran machen, deine Schritte zu verschleiern. Wir zeigen dir, wie es geht.

Beginnen wir mit der Frage, welche Spuren du im Weltnetz hinterlässt, und wie du dadurch identifiziert werden kannst.




Deine Werbung auf s-f-n.org, mehr Infos »