Selbstverständlich Wahlbeobachter - Aber wie?

Letzte Aktualisierung am 11.06.2016

Eine parlamentarische demokratische Wahl ist öffentlich. Die entsprechenden Regelungen, die Wahlbeobachtungen bzw. die Öffentlichkeit der Wahl erlauben, finden sich in der BRD meist in den Landesverfassungen, zusätzlich in den entsprechenden Landeswahlgesetzen sowie im Grundgesetz. Jeder hat das Recht, eine Wahl zu beobachten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Wohnsitz, Fachwissen oder Zugehörigkeit zu Organisationen.

Wie wichtig eine Wahlbeobachtung ist zeigt dieser Bericht auf dem Portal:
www.altermedia-deutschland.info

Eine "vollständige" Wahlbeobachtung, wie sie zum Beispiel vom ODIHR (Office for Democratic Institutions and Human Rights, einer OSZE-Organisation) durchgeführt wird, dauert mehrere Monate und beginnt lange vor dem Wahltermin.

Diese Beobachtung im Vorfeld ist wichtig, allerdings nur mit viel Fachwissen und finanziellen Mitteln möglich. Realistisch ist für einen politischen Aktivisten daher die Beschränkung der Wahlbeobachtung auf den Wahlsonntag.

Die Beobachtungen müssen selbstverständlich so ablaufen, dass die Wahl in keinem Fall gestört wird. Das Verhalten des Wahlbeobachters ist also stets höflich und ruhig, am besten "unsichtbar".




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