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Verfassungssch(m)utz: Gescheiterter Anwerbeversuch im Knast

Warum der Geheimdienst des so genannten Verfassungsschutzes bei einigen im nationalen Lager nur VerfassungsschMutz heißt, wird deutlich, wenn man sich näher mit den dreckigen Praktiken der Behörde und seiner Bediensteten beschäftigt. Nicht nur im so genannten NSU-Phantom-Komplex waren zahlreiche VerfassungsschMutz-Agenten und –spitzel aktiv, obwohl nun augenscheinlich keiner von ihnen jemals eine Anklagebank sehen wird. Trotz der allgemeinen Kritik an den Schlapphüten ist auch hier im Bundesland Bayern mittlerweile ein ganzer Sack voll hauptamtlicher VS-Mitarbeiter seit Monaten intensiv unterwegs, um für den verbrecherischen Geheimdienst mit mehr als fragwürdigen Methoden verstärkt neue Verräter zu generieren.

Alleine 2013 dokumentierten wir zahlreiche Fälle von gescheiterten VS-Anwerbeversuchen. Die fränkische Region hat sich da mittlerweile deutlich als Kristallisationspunkt der Spitzelanwerbung hervorgetan, allerdings mußten die miesen Werber der Schlapphutdienste wohl insbesondere in Franken zahlreiche Absagen für die schmutzige Tätigkeit einstecken. Das ist deshalb beachtlich, weil zunehmend bei jungen Nationalisten rechtswidrige Bedrohungen gegenüber den Angesprochenen als Druckmittel Verwendung fanden. Das zeigt auch wieder einmal, wie ungeniert der VS dabei ist, seine eigenen Gesetze einfach zu unterlaufen. Die mehrfachen Versuche langjährig inaktive Nationalgesinnte über den Spitzeldienst wieder in aktive nationale Strukturen zu reanimieren belegt zudem die ganze Heuchelei staatlicher so genannter „Aussteigerinitiativen“, die steuermittelfinanziert auch bei Verfassungsschutzämtern angesiedelt sind. Am Weißwurstäquator hat sich der „Bock“ nun scheinbar selbst zum „Gärtner“ ernannt.

Der jüngste bekannte Fall eines VS-Anquatschversuchs ereignete sich in einer schwäbischen Justizvollzugsanstalt des vermeintlichen Freistaates. Dort sitzt ein nationaler Aktivist in Haft, dem diverse politische Meinungsdelikte von Seiten des Verfolgungsapparates vorgeworfen werden. Um ihm offensichtlich in der unangenehmen Haftsituation ein scheinbares Türchen der Freiheit mittels des Verrates zu öffnen, bekam er unangemeldeten Besuch von hauptamtlichen VS-Mitarbeitern, die ihn maßgeblich zu einer Agententätigkeit gegen zwei langjährig aktive fränkische Nationalisten anwerben wollten. Die beiden Aktivisten waren auch Betroffene im Zuge der Hausverwüstungen gegen die Netzplattform „Freies Netz Süd“ im Sommer 2013. Der skandalöse Vorfall dokumentiert nicht zum ersten Mal, wie bayerische Geheimdienste auch die Justizvollzugsanstalten und deren Führungspersonal für ihre unrechtstaatlichen Praktiken mißbrauchen und instrumentalisieren.

Das volkstreue Repressionsopfer lehnte jedoch jegliche Zusammenarbeit mit den Drecksbehörden couragiert ab und ließ sich erfreulicherweise auf den schmutzigen Handel mit den fiesen VS-Fratzen nicht ein. Seit Juli 2013, nachdem über 70 Objekte in Bayern von Landeskriminalamt (LKA), Sondereinsatzkommandos (SEK), Verfassungs- und StaatsschMutz ab 4 Uhr morgens überfallen wurden und unzählige Kisten stundenlang unter dem Verstoß des Trennungsgebotes von Geheimdienst und Polizeibehörden in der BRD in staatliche Autos verschleppt wurden, reißt der Strom der Anwerbeversuche nicht ab.

Der hier dokumentierte Fall in der schwäbischen Justizvollzugsanstalt ist bereits der fünfte uns Bekannte in Bayern seit Mitte Juli 2013. Sicherlich besitzt die Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, umso perverser erscheint die Intensität der verbrecherischen Behördenaktivitäten, nationale Strukturen durch die VS-Verräter-Suche nachhaltig zu kriminalisieren. Da diese VS-Anwerbungen auch dazu dienen sollen, die Verteidigungsstrategien eines etwaigen FNS-Verbotsverfahren illegal zu unterlaufen, werden die Bemühungen der Spitzeldienste wohl auch in naher Zukunft Gegenstand diverser Verfahren sein. Deshalb ist es zudem wichtig, zukünftige und evt. noch nicht gemeldete VS-Schweinereien jeglicher Art innerhalb des Nationalen Widerstandes öffentlich zu machen.

Daß sich die Repressionsmaßnahmen des Verfolgungsstaates nicht nur auf vs-mäßige Unterdrückung reduziert ist ebenfalls klar. Auch polizeilich sind die Behörden im vermeintlichen Freistaat höchst aktiv, Menschen aus dem Nationalen Widerstand weiter unter Druck zu setzen. So wurde in Fürth 2013 unter dem Bruch des allgemeinen Datenschutzes rechtswidrig ein nationales Wohnobjekt kameratechnisch über sechs Monate hinweg dauerüberwacht und von Nationalisten illegal DNA-Proben eingefordert, deren Abgabe man jedoch verweigerte. Zu den inflationären Repressionstricks gehörten auch nach dem Hausdurchsuchungsterror im Juli zahllose einschüchternde Observationen und stalkerfreudige Verfolgungsszenarien zu Fuß oder mit Fahrzeugen zu starten, die sich gegenüber nationalgesinnten Menschen, Aktivistinnen und Aktivisten richteten, welche sich mehr oder minder öffentlich für Deutschlands Freiheit einsetzten. Insbesondere gegenüber Frauen verhielten sich die männlichen Stasi-Observanten extremst aufdringlich und versuchten wohl Ängste zu schüren.

Die verbrecherischen und unrechtsstaatlichen Handlungen gegen den Nationalen Widerstand im Bundesland Bayern werden sich auch 2014 wohl genauso weiter fortsetzen, wie unsere bescheidenen Mittel der Gegenwehr, der Gegenöffentlichkeit und der internen Aufklärung über den Sinn und das Wesen dieser rechtswidrig arbeitenden staatlichen Repressionsbehörden.

„Gemeinsam gegen Verfassungsschutz und Systemwillkür!“

 

Quelle: www.freies-netz-sued.net

  • Verweigere Dich den Anquatschversuchen der Systemwächter. Sage deutlich, dass Du zu keinem Gesprächen mit ihnen bereit bist. Es besteht überhaupt keine Pflicht mit Bullen oder Agenten zu sprechen. Es ist zum Schutz des Widerstandes und zur eigenen Sicherheit wichtig, dass solche Anquatschversuche bereits am Anfang konsequent abgeblockt werden
  • Fotografiere den Systemwächter mit der Kamera Deines Handys. Das sollte ihn abschrecken und die Bilder können andere schützen
  • Findet der Anquatschversuch in der Öffentlichkeit statt, schrei laut heraus, dass es sich um einen Agenten des Systems handelt. Laß die Menschen um Dich herum wissen, dass die Überwachung und Unterdrückung unseres Volkes noch genau so real ist, wie vor dem Fall der Mauer
  • Informiere Deine Freunde über den Anquatschversuch, fertige ein Gedankenprotokoll an und sende es zur Veröffentlichung an eine Netzseite in Deiner Region

www.s-f-n.org/sicherheitshinweise/anti-verfassungsschutz

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