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Die digitalen Wolken: Eine Einführung

Wir uns langsam klar werden, dass uns der nationale Selbstschutz oder vielmehr die IT-Sicherheit nicht geschenkt wird. Dies gilt im Besonderen in einer zunehmend digitalisierten Welt, in der das sogenannte Cloud-Computing als unverzichtbarer Bestandteil des modernen Lebens gilt. Den ein oder anderen Euro sollte man für gewisse Dinge schon einplanen. Sei es der VPN Anbieter, der eBrief-Postfachanbieter oder in diesem Leitfaden, der Webhoster. Diese Erkenntnis ist wichtig, denn mit den Vorteilen des Cloud-Computings gehen auch erhebliche Risiken einher.

Eine der größten Bedrohungen für die Sicherheit und Privatsphäre in der Cloud ist die Möglichkeit von Datenschutzverletzungen. Amerikanische Anbieter dominieren den Markt. Apples iCloud und Google Drive kennt jeder Smartphonebesitzer. Ist sich der „normale“ Aktivist bewusst, dass diese Dienste oft Ziel staatlicher Anforderungen wie dem sogenannten »National Letter« sind? Dieser »National Letter« erlaubt es den US-Behörden auf alle gespeicherten Daten zuzugreifen. Dies bedeutet, dass sensible Informationen ohne angemessene rechtliche Überprüfung und Zustimmung offengelegt werden können, was die Privatsphäre der Nutzer gefährdet.

Des Weiteren besteht das Risiko des Datenverlusts, sei es durch technische Fehler, Serverausfälle oder gezielte Angriffe von Hackern. Da Cloud-Anbieter die Daten ihrer Kunden auf zentralisierten Servern speichern, sind sie anfälliger für Ausfälle und Angriffe, die zu einem unwiederbringlichen Verlust wichtiger Informationen führen können.

Ein weiteres ernsthaftes Risiko ist der Identitätsdiebstahl, bei dem Angreifer persönliche Daten stehlen und für betrügerische Zwecke verwenden. Durch den Zugriff auf Cloud-Konten können Hacker sensible Informationen wie Passwörter, Kreditkartendaten und persönliche Identifikationsnummern (PINs) erlangen, was zu finanziellen Verlusten und erheblichem emotionalen Stress für die Opfer führen kann.

Auch für unseren Leitfaden gilt: Es gibt auch hier keine 100%ige Sicherheit. Die Passwörter müssen richtig gewählt werden und die ganze Aktion sollte natürlich geheim bleiben! Wir dürfen unsere Daten und unsere Privatsphäre nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, sondern müssen verantwortungsbewusst handeln und unsere digitalen Assets sorgfältig schützen.

Wer Statistiken rund um das Thema Weltnetz und Co. mag, ist auf der Netzseite internetlivestats.com genau richtig. Direkt auf der Startseite findet man auf Algorithmen basierende Zahlen, wie viele Weltnetzbenutzer, Netzseiten, eBriefe und mehr es überhaupt gibt. Das alles findest du auf der Seite, fast in Echtzeit. Wer sich ein wenig durchklickt, findet genauere Angaben, wie viele Google Anfragen pro Sekunde getätigt werden. Wir machen uns die Fülle der Weltnetzseiten zunutze, indem wir einfach in dem millionenfachen Netzseitengewirr untertauchen. Wissen wir alle, dass Google und andere Suchmaschinen, natürlich auch die Geheimdienste sämtlicher Länder, das Weltnetz durchforsten und alles speichern, was sie finden. Die Indexierung deiner Netzseite von den Suchmaschinen lässt sich mit den passenden Textzeilen ganz leicht unterbinden. Die Geheimdienste schauen (per Algorithmus) auf die Netzseiten und durchsuchen sie. In unserem Fall werden sie jedoch nichts finden.

In diesem Leitfaden erstellen uns eine Alternative zu den großen Cloudanbietern, die nicht auf Vertrauen beruht, sondern bei der wir uns relativ sicher sein können, dass keine Daten in unberechtigte Hände fallen.

Wir haben euch dazu zwei verschiedene Möglichkeiten erstellt:

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Es liegt an dir selbst, was du für dich und deine Sicherheit übernimmst.