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Rechtsschulungen und private Initiativen

Eine Rechtsschulung ist ein Lehrgang zum Umgang mit Polizei und Paragraphen.

Bei dem Begriff Rechtsschulung denken viele nur an Hilfestellungen bei Problemen die man mit der BRD bzw. dem Strafgesetzbuch bekommen könnte, aber neu ist er wahrlich nicht. Leider ist ein genaues Datum unbekannt aber schon um 1936 wurde der Begriff durch Otto Gauweiler Oberbereichsleiter, Leiter des Amtes für Rechtsschulung und Henry Picker – Referent für Rechtsschulung beim Reichsjugendführer erwähnt und gelebt.

Erst 1990 wurde ein neuer Versuch gestartet der Unwissenheit und Unsicherheit in juristischen Fragen entgegenzutreten. Das Buch Mäxchen Treuherz wurde geschrieben. Es wurde über Jahre neu aufgelegt und stetig erweitert. Heutzutage ist die aktuelle Version jedoch leider auch schon wieder überaltert.

Besonders bei linkskriminellen Gruppen sowie den Systemmedien in der BRD, rückt der Fokus der nationalen Rechtsschulung immer wieder in die Öffentlichkeit, so wird sich darüber aufgeregt, dass Aktivisten des nationalen Widerstandes “rechtlich geschult” werden, obwohl dies Beispielsweise in der Wirtschaft oder bei anderen Gruppen völlig legitim ist.

Das ist unter anderem ein Grund warum die Rechtsschulungen leider nur in unregelmäßigen Abständen und an unterschiedlichen Orten stattfinden können. Dies macht es aber nicht leicht für den einzelnen Aktivisten auf dem Laufenden zu bleiben. Letztlich ist es wie bei einem Erste-Hilfe-Kurs. So ziemlich jeder über 18-Jährige hat ihn absolviert. Wie viel wisst ihr denn noch von dem Kurs? Ohne regelmäßige Auffrischungen können die meisten im Notfall nicht mehr helfen. Den politischen Aktivisten geht es ganz genau so.

Bildschirmfoto

Heute bekamen wir von einer Aktivistin eine Nachricht die dieses Problem beschreibt. Es liegt natürlich an jedem selbst ein Selbststudium, mit den Sicherheitshinweisen auf s-f-n.org durchzuführen. Hier ist es aber nur die Theorie. Eine “echte” Rechtsschulung ist nochmal etwas anderes. In einer Gruppe lernt es sich doch etwas leichter als alleine vor dem Computer oder dem Mobiltelefon. Sollte jedoch in den letzten Monaten / Jahren keine Rechtsschulung in deiner Nähe stattgefunden haben, ist SfN zumindest eine Option.

Dennoch sollte jeder Aktivist die Augen und Ohren nach den Terminen einer Rechtsschulung offen halten, sich für diese Tage frei nehmen und immer wieder an den Schulungen teilnehmen.

Private Initiativen

Sich belesen oder an einer Rechtsschulung teilzunehmen ist aber nur die eine Seite der Medaille.
Du weißt nach einer Rechtsschulung u.a., dass du keine Aussage bei der Polizei tätigst. Soweit die Theorie. Kommt es aber zu der Extremsituation; du wirst verhaftet, die Polizisten lachen über dich, sie erzählen dir Schauermärchen was alles passieren wird wenn du nicht sofort redest … stehst du alleine da. Niemand sagt dir was zu tun ist. Du musst dein Wissen abrufen. Du musst dein Wissen abrufen KÖNNEN.

Leider gibt es immer wieder Personen die diesem Druck nicht gewachsen sind.
Ein Grund für dieses schädliche Verhalten ist wohl das eine Rechtsschulung nur die reine Theorie ist und der Aktivist sein Wissen in einer Situation die er nicht kennt und schon gar nicht ganz überblicken kann einfach nicht abrufen kann. Es fehlt meist an der Zeit einen praktischen Teil in die Schulung einzubauen. Das ist ein echtes Problem aber eines das leicht korrigiert werden könnte.

Was während der Schulung nicht geschafft wird kannst du ganz leicht privat nachholen. Man lernt am besten wenn man etwas tut. Jeder kennt es, das ist bei Kindern so und es begleitet uns das ganze Leben. Also organisiere Treffen mit Kameraden und spiele eine Verhaftung durch. Bildet Gruppen die absolut stur ihrem Auftrag folgen. Die Gruppe “Polizei” tut alles um an eine Aussage zu kommen, die Gruppe “Aussageverweigerer” hält dagegen.

Es muss aber nicht beim Thema der Aussageverweigerung bleiben. Man kann spielerisch auch viele andere Situationen durchgehen. Selbst Hausdurchsuchungen könnten so nachgespielt werden …

Für die Frauen ist es z.B auch wichtig zu wissen wie sie sich in einer Gefahrensituation mit CS/Pfefferspray verteidigen können. Das Spray in der Tasche zu haben nützt rein gar nichts. Sie muss in einer Notwehrsituation schnell an das Spray heran kommen und vor allem wissen wie es eingesetzt wird.

Diese Treffen sollten regelmäßig stattfinden. Man hat nicht nur Spaß mit seinen Freunden, man festigt sein Wissen mit jedem neuen “Spiel” und so wird es für die Polizei immer schwerer dich in einer echten Extremsituation aufs Glatteis zu führen.

Sich selber immer weiter zu bilden ist eine wichtige Ergänzung zum tagespolitischen Aktivismus, denn nur, wer auf seine eigene Sicherheit (und die seiner Mitstreiter) achtet, sowie gleichzeitig die eigenen Fähigkeiten erweitert, ist für zukünftige Herausforderungen gerüstet.
Theorie und Praxis sind deshalb als Einheit untrennbar!
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