Gelebte Solidarität ?!?

Mal ne kleine Episode, die jeden von uns treffen könnte.

Es ist mittlerweile 22 Uhr, da Du am nächsten Tag früh raus mußt, um Deiner Arbeit nachzugehen, damit Deine Sippe was zu Essen auf dem Tisch hat, gehst Du zu Bett ohne irgendwelche schlechten Gedanken. Doch mitten in der Nacht wirst Du aus dem Schlaf gerissen, da es wie verrückt an Deiner Tür klingelt. Deine ersten Gedanken: „Scheiße die Schergen, ne Hausdurchsuchung“. Doch nein, diese stehen zwar vor der Tür und wurden von den Nachbarn gerufen, doch sind sie wegen was anderen da. „Herr … Ihr Auto steht in Flammen“
Deine ersten Gedanken, die scheiß Antifa! Was nun? Die Versicherung zahlt leider nicht, da Du nur ne Haftpflicht abgeschlossen hast. „Wie soll ich den Schaden jetzt bezahlen, wie soll ich zur Arbeit kommen?“

Deine Kameraden wissen bescheid und es wird ein Aufruf gestartet. Auch andere wollen sammeln, doch scheint Solidarität nur dann wichtig zu sein, wenn es einen selber trifft.

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Wohnungsdurchsuchung bei AfD-Politiker wegen Meinungsäußerung rechtswidrig

Der Freiburger AfD-Politiker Dubravko Mandic hat 2016 eine Fotomontage des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses mit Köpfen aktueller Politiker veröffentlicht, wonach seine Wohnung aufgrund mehrerer Strafanträge wegen Beleidigung durchsucht wurde. Nun hat das Landgericht Karlsruhe dies als rechtswidrig erkannt, schreibt die „Stuttgarter Zeitung“.

Am 13. Oktober 2016 war Mandics Privatwohnung und Rechtsanwaltskanzlei unter dem Vorwand von Ermittlungen durchsucht worden, nachdem er mit einer auf Facebook veröffentlichten Bildmontage die Bundesregierung kritisiert hatte.

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„Stille SMS“ wird in NRW deutlich weniger für Ermittlungen genutzt

Das digitale Ermittlungsinstrument der „Stillen SMS“ wurde in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen drei Jahren immer zurückhaltender eingesetzt. Dafür wird die Funkzellenabfrage in den Polizeibehörden häufiger genutzt.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2016 insgesamt 178.887 „Stille SMS“ verschickt, um im Mobilfunknetz ein Endgerät zu orten. Das kostete der Polizei rund 1,8 Millionen Euro, geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Große Anfrage der Piratenfraktion hervor.

Im einzelnen Fall werden meist mehrere Ortungsimpulse versandt, da diese wirkungslos bleiben, wenn das Endgerät ausgeschaltet ist oder im Ausland betrieben wird. 2013 hatte die Polizei noch 309.316 Ortungsimpulse verschickt. Das bedeutet, in einem Zeitraum von vier Jahren ging deren Zahl um 42 Prozent zurück.

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So einfach kann dein Handy von Fremden entsperrt werden

Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der die PIN nach der Eingabe noch rekonstruiert werden kann. Das Gefährliche: Dieser Trick funktioniert bei allen Smartphone-Modellen.

Wir sind mittlerweile ziemlich vorsichtig geworden, was die Sicherheit unseres Smartphones betrifft. Warnungen, wohin das Auge blickt. Wir sollen den Bildschirm bei der Eingabe des Sicherheitscodes verdecken, damit uns Umstehende nicht beobachten und Sicherheitskameras nicht dabei filmen können. Auch unsere Fingerspitzen sollen wir möglichst nicht für ein Foto in die Luft recken, zu groß die Gefahr, dass man den Fingerabdruck somit kopieren kann. Wir haben schon über all die Empfelungen der Sicherheitsexperten berichtet.

Und jetzt auch noch das: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es gar nicht ausreicht, das Display zu verdecken. Denn sobald wir nach Eingabe des Codes das Display wieder offenlegen, lässt sich die Zahlenfolge noch bis zu 30 Sekunden lang identifizieren. Mit einer Wärmebildkamera.

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Umgang mit Repression – Gegen die Opferhaltung der nationalen Opposition

Eine der ersten Erfahrungen, die man als Aktivist in nationalen Strukturen macht, ist in der Regel, dass dieses politische Engagement nicht bei jedem auf Begeisterung stößt. Konflikte mit politischen Gegnern und staatliche Vergeltungsmaßnahmen sind ständige Begleiter der eigenen Arbeit im Widerstand.

Schon deswegen ist Repression ein Punkt, den man nicht einfach ausblenden kann. Der Umgang mit Repression ist Teil unserer politischen Praxis und hat unmittelbaren Einfluss auf unseren Widerstand.

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Browser-Verlauf löschen reicht alleine nicht aus

Im Browser kann die Surf-Chronik gelöscht werden. Doch die Spuren sind dennoch rückverfolgbar. Windows speichert die Adressen unsichtbar zwischen. Hacker können das ausnutzen. So löschen Sie richtig.

Es geht andere nichts an, welche Webseiten einen interessieren. Um verräterische Spuren in Form von Cache, Cookies und Verlauf zu entfernen, bieten Firefox, Chrome, Opera oder Internet Explorer eigene Menüs. In der Regel erreichen Sie sie per bestimmter Klickfolge oder Tastenkombination – konkret Strg-Umschalt-Entf.

Das Tastaturkürzel kann fehlschlagen, wenn zuvor ein Mausklick in ein Webseiteneingabefeld erfolgte. Haben Sie die Beseitigung abgeschlossen, dürften lokale Spähaktionen eigentlich ausgeschlossen sein. Doch Irrtum: Windows behält eine Website-Liste unsichtbar vorrätig! „Computer Bild“ zeigt, wie Sie Ihren Verlauf trotzdem löschen.

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WhatsApp trotz Verschlüsselung unsicher!

Die Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wurde von WhatsApp-Nutzern und Datenschützern sehr begrüßt. Dass es hierbei aber dennoch zu erheblichen Sicherheitsproblemen kommt, haben nun Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC herausgefunden.

Betroffen sind vor allem Android-Nutzer. Auf Android-Geräten sind Mediendateien wie Bilder, Dokumente und Sprachnachrichten, die per WhatsApp versandt und empfangen werden, unzureichend geschützt. Die Ursache dafür ist, dass die Daten lediglich für die Übertragung von einem Gerät auf das andere verschlüsselt werden. Beim Empfänger werden die Daten entschlüsselt und in einem ungeschützten Bereich auf dem Gerät gespeichert, sodass Apps darauf zugreifen und die Daten beispielsweise an andere Geräte weitergeleitet werden können. Dies stellt ein enormes Sicherheitsproblem für die Daten der Nutzer dar.

Mit über eine Milliarde Nutzern ist WhatsApp der populärste Messenger weltweit. Über die Smartphone-App verschicken Nutzer Bilder, Dokumente, Videos und Sprachnachrichten schnell und kostenfrei. Doch was, wenn die versandten Daten nicht nur an die ausgewählten Freunde und Familienmitglieder gehen, sondern auch nicht vertrauenswürdige Apps darauf zugreifen können?

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Holocaust geleugnet – 70-Jähriger aus Varel muss in Haft

Acht Monate muss der Vareler in Haft. Nachgewiesen wurde ihm auch die Verwendung hakenkreuzähnlicher Symbole.

Wegen Volksverhetzung hat das Oldenburger Landgericht am Mittwoch einen 70 Jahre alten Mann aus Varel zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Damit bestätigte die Berufungskammer ein Urteil des Amtsgerichtes in Varel.

Fest steht, dass der Angeklagte auf seiner Internet-Seite einen Text veröffentlicht hat, in dem der Holocaust geleugnet wird. Zwar soll der Holocaust nicht konkret in Frage gestellt werden, so das Gericht, der Text als Ganzes soll das aber nahelegen.

Der Angeklagte hatte sich von dem Inhalt auch nicht distanziert. Damit habe er sich den Inhalt zu eigen gemacht, so der Vorwurf. Schuldig gesprochen wurde der Angeklagte auch wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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Linksextreme Strukturen in Halle I

Wenn der Sohn von SPD-Politiker Ralf Stegner, StuRa-Sprecher Lukas Wanke und die Institutsgruppe Archäologie der Universität Halle zu einer Demo laden, ist die öffentliche Finanzierung nicht weit. Eine Analyse.

Die Linksextremisten in Halle machen in letzter Zeit vor allem durch bewaffnete Angriffe auf Patrioten, schlecht besuchte Demonstrationen oder eine heiße Debatte um vegane Kondome und Lecktücher auf sich aufmerksam. Finanziert werden die Gruppen durch ein undurchsichtiges Netzwerk aus Vereinen, Gewerkschaften, Stiftungen und Parteien.

Nachdem die Stadt im vergangenen November beschloß, eine von Linksextremisten besetzte Villa mit 150.000 € zu fördern, machte sich Ein Prozent auf die Suche. Unsere Ergebnisse präsentieren wir in den kommenden Wochen in der neuen Reihe „Ein Prozent Investigativ“.

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Google veröffentlicht PGP für GMail als Open-Source Projekt

Die Chrome-Extension erlaubt das Ende-zu-Ende-Verschlüsseln von Mails in GMail. Allerdings nur mit einigen Einschränkungen.

Google arbeitet bereits seit Mitte 2014 daran, PGP mit GMail kompatibel zu machen. Nun haben Google-Mitarbeiter das Ergebnis dieser Arbeit als Open-Source-Projekt auf GitHub veröffentlicht: E2EMail. Dabei handelt es sich um eine Chrome-Erweiterung, die PGP-Schlüsselverwaltung sowie Ver- und Entschlüsselungsfunktionen in GMail integriert. Dabei bleiben geheime Schlüssel und Nachrichtenklartext allein auf dem Client und sollen nie bei den Google-Servern vorbeikommen.

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