US-Polizisten sollen nicht auf Handys mit Face ID schauen

Besitzer eines mit Face ID gesperrten iPhones können in den USA zum öffnen ihres Gerätes gezwungen werden. Mit jedem Blick von Polizisten schwinden jedoch die Login-Versuche.

Mit Face ID können sich iPhone-Nutzer mit ihrem Gesicht an ihrem Mobiltelefon anmelden, sofern ihr Gerät die Funktion unterstützt. In einer internen Präsentation rät der Hersteller von Forensiksoftware für Behörden Elcomsoft US-Polizisten, nicht auf die modernen iPhones zu schauen. Ein Blick auf das iPhone würde einen Login-Versuch darstellen. Nach fünf Login-Versuchen mit Face ID stellt Apple automatisch auf eine PIN-Eingabe um. PINs und Passwörter genießen in den USA rechtlich ein anderes Schutzniveau als biometrische Login-Daten.

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So beginnt der neue Prozess gegen das “Aktionsbüro Mittelrhein”

Auf den Fluren des Landgerichts Koblenz herrscht an diesem Morgen eine Stimmung wie beim Treffen einer großen Sippe. Die Angeklagten, ihre Frauen und Verwandten stehen in losen Grüppchen beisammen, Kinder werden begutachtet, die Laune ist prächtig. Auch im Saal 128 wird das Wiedersehen gefeiert, begrüßen sich die Anwälte per Handschlag: “Lang ist’s her!”

Ein Angeklagter trägt einen Hoodie mit der Aufschrift “Braun ist Trumpf”, ein anderer ein “Solidarität mit Ursula Haverbeck”-T-Shirt und sein Töchterchen auf den Knien, bis ein Gerichtsdiener das herzige Geschaukel unterbindet. Der Aufzug der Beschuldigten reicht von soldatisch bis clownesk. Es wirkt alles wie ein großer Spaß.

Zuletzt sahen sich die Mitglieder der rechtsradikalen Vereinigung “Aktionsbüro Mittelrhein”, ihre Verteidiger, die Gerichtsdiener und Pressevertreter in ganz ähnlicher Konstellation am 2. Mai 2017. An diesem Tag endete einer der umfangreichsten Neonazi-Prozesse in Deutschland – im Debakel.

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Strafverfahren gegen SPD Mitglied wegen Facebook-Fake-Profils eingeleitet

AFD-Politiker Dominik Pflaum stellte Strafanzeige gegen Unbekannt, weil ein Facebook-Profil mit seinem Namen und seinem Bild erstellt wurde.

Es war im April, als die Meldung durchs Netz geisterte, der AFD-Direktkandidat für Forchheim, Dominik Pflaum, würde auf seinem Facebook-Profil rechte Parolen verbreiten. Dominik Pflaum hingegen betonte, das Profil sei nicht von ihm angelegt und auch nicht von ihm gepflegt worden. Es handele sich um ein so genanntes “Fake-Profil”.

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Ehepaar klagt an: „Linke Hausbesetzer jagen uns“

Beschimpft, bedroht, Adresse veröffentlicht: Lesen Sie mal, was ein Ehepaar in der Rigaer Straße erlebt, das vor Gericht gegen einen brutalen Prügler aussagte.

Das Ehepaar hatte einen Rettungswagen alarmiert, weil ein Mann vor ihrem Haus an der Rigaer Straße niedergeschlagen worden war. Später sagten Katharina und Tom K.* vor Gericht als Zeugen gegen den Täter aus. Seitdem wird das Paar von seinen linksradikalen Nachbarn denunziert, bedroht und beschimpft.

Seit 2006 wohnen die K.`s gegenüber des Hauses in Rigaer Straße 94, das zum Teil besetzt ist. Schon vor Jahren habe ein Polizist zu dem Ehepaar gesagt: „Die Rigaer ist und bleibt ein rechtsfreier Raum.“ Und das erleben die K.‘s nun direkt.

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10. November: Kommt zur Geburtstagsdemo nach Bielefeld!

Ursula wird hinter den Kerkermauern der JVA Brackwede 90 Jahre alt. Grund genug für uns alle, den Geburtstag angemessen zu begehen und ein Zeichen der Hoffnung, ein Zeichen der Solidarität zu senden. Kommt zur Geburtstagsdemonstration: Beginn ist am 10. November 2018 um 13.00 Uhr am Bielefelder Hauptbahnhof. Bundesweit haben sich bereits zahlreiche Aktivisten, Unterstützer und Sympathisanten angekündigt. Macht in euren Regionen mobil. Bringt themenbezogene Transparente mit, organisiert Reisegruppen. Wir sehen uns auf der Straße!

Freiheit für Ursula Haverbeck!

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Flugi herunterladen, drucken und verbreiten …

 

Eine HD mit Duftnote

Eine besondere Form des zivilen Ungehorsams ließ sich das jüngere Opfer der Razzia einfallen. Er bewohnt eine sehr kleine Wohnung, in welcher mehrere Beamte (zivil und uniformiert) die Razzia durchführten. Im Durchsuchungsbeschluss wurde die Vorlage der “Sondergenehmigung” gesucht. Begründung: Urkundenfälschung. Es wurde die gesamte Technik (Computer, Datenträger etc.) eingezogen und verladen. Gleich zu Beginn der Durchsuchung ging der Deliquent auf sein WC und “vergaß” nach seinem Geschäft zu spülen. Die Razzia-Polizisten zu ihm: “Mensch Herr XXXX, spülen Sie doch.” Zumal er den WC-Deckel extra offen ließ. Er: “Nein, mache ich nicht. Nachher werfen Sie mir noch vor, Beweismittel weggespült zu haben. Spülen Sie selbst!” Aus Ekel davor tat das niemand der Durchsuchenden. Mit angehaltenem Atem und grünen Gesichtern brachten sie die Durchsuchung zu Ende, während der der Deliquent noch einmal das WC bei offener Tür und geschlossenen Fenstern benutzte und nachlegte …

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„SS-Siggi“ muss in den Knast – berüchtigter Dortmunder Neonazi zu Haftstrafe verurteilt

Als Gründer und Kopf der brutalen BVB-Fangruppe „Borussenfront“ wurde Siegfried Borchardt (65) berüchtigt. Jetzt muss der Neonazi, der „SS-Siggi“ genannt wird, ins Gefängnis.

Das Oberlandesgericht Hamm verurteilte den Rechtsextremisten zu vier Monaten Haft ohne Bewährung wegen Beleidigungsdelikten gegen Polizeivollzugsbeamte.

„SS-Siggi“ muss ins Gefängnis – weitere Strafbefehle gegen Dortmunder Neonazis

„Das ist ein weiteres Ergebnis unseres unermüdlichen Einsatzes gegen rechtsextremistische Straf – und Gewalttäter. Die konsequente Reaktion des Rechtsstaates ist ein wichtiges Signal“, kommentiert Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange das Urteil.

„Der jahrelange Strafverfolgungs- und Kontrolldruck der Soko-Rechts zahlt sich aus und bringt zählbare Ergebnisse“, so der Polizeipräsident. Das betrifft nicht nur „SS-Siggi“, sondern auch viele weitere Kader der Dortmunder Neonazi-Szene. Wie die Polizei mitteilt, liegen inzwischen gegen zahlreiche führende Köpfe der rechtsextremen Szene in Dortmund Strafbefehle vor.

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Anleitung: Google-Plus-Konto löschen

Googles soziales Netzwerk Plus führt schon seit Jahren ein Nischendasein. Jetzt ist es endgültig tot. Wir zeigen, wie Ihr Euer Google-Plus-Konto löschen könnt.

So richtig zünden wollte Google Plus ja nie. Jetzt kam heraus: Der Dienst hatte vor einem halben Jahr ein dickes Datenleck. Das ist, neben der geringen Akzeptanz durch die Nutzer, der lausigen Benutzerführung und und der niedrigen Relevanz gegenüber Facebook, Twitter und Co. wohl nur noch der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Deshalb will Google sein darbendes Social-Network bis August 2019 endlich abschalten. Aber warum so lange warten?

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Telegram-Anrufe verraten IP-Adressen

Telefonanrufe via Telegram können die persönliche IP-Adresse verraten. Neue Optionen sollen dies auch auf dem Desktop verhindern können. Grundsätzliche Probleme bleiben jedoch ungelöst.

Werden Telefonanrufe über Telegram mittels Peer-to-Peer (P2P) abgewickelt, werden auch die IP-Adressen der Kommunikationsteilnehmer übermittelt. Die Anrufe können alternativ über Telegram-Server getunnelt werden, sofern die Einstellung durch den Nutzer gesetzt wird. Diese Einstellung wurde Nutzern der Telegram-Desktop-App sowie der Windows-Version des Messengers jedoch nicht angeboten, wie dem Sicherheitsforscher Dhiraj Mishra aufgefallen ist. Laut Telegram sollten IP-Adressen zudem nur an bekannte Kontakte weitergegeben werden. Durch eine falsch gesetzte Standardeinstellung seitens Telegram konnten jedoch IP-Adressen auch von Unbekannten abgegriffen werden.

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