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Polizeilicher Anquatschversuch im Dortmunder Umland

Am Donnerstag (28. Mai 2020) suchten Beamte des polizeilichen Staatsschutzes aus Dortmund die Wohnanschrift eines Aktivisten auf, der sich seit einiger Zeit bei der Partei DIE RECHTE betätigt. Sie klingelten an der elterlichen Wohnung und gaben an, ihn näher kennen lernen zu wollen, da sie seine Teilnahme an Veranstaltungen beobachtet hätten. Nachdem der Aktivist ein Gespräch verweigerte, erläuterten sie dessen Eltern, dass eine Betätigung in der „rechten Szene“ Probleme mit sich bringen würde. Offensichtlich war es einerseits das Ziel des Besuches, das Wohnumfeld des Betroffenen auszuspionieren, möglicherweise auch für weitere Maßnahmen, sowie andererseits zu suggerieren „Wir haben dich im Blick“, um den Betroffenen unter Druck zu setzen und von weiterer, politischer Betätigung abzuhalten. Dass sich solche Maßnahmen gegen Mitglieder einer Partei, die grundgesetzlich durch Artikel 21 geschützt ist, richten, demaskiert einmal mehr den notorischen Dauerkonflikt, den das Dortmunder Polizeipräsidium mit seinem eigenen Grundgesetz austrägt.

Wie immer bei Anquatschversuchen gilt: Dokumentieren, öffentlich machen und nicht einschüchtern lassen!

Gemeldete Anquatschversuche

Weitere eingereichte Anwerbeversuche findest du mit dem Stichwort: Anquatschversuche

Anwerbeversuche 2020

3%

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16%

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8%

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Der Arbeitskreis Sicherheit ist ein ein im Jahr 2009 entstandener Zusammenschluss einer Hand voll Aktivisten die sich mit rechtlichen- sowie für die Bewegung sicherheitsrelevanten Themen befasst.

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