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Dein Verhalten bei einem Anwerbeversuch des Verfassungsschutzes

Während der Staatschutz in der Regel darauf aus ist, konkrete Informationen über Zusammensetzung und Aktionen unserer Zusammenhänge zu kriegen, um aus ihnen Konstrukte bilden zu können, die sie gegen uns verwenden wollen, verfolgt der Verfassungsschutz (VS) vornehmlich das Ziel, einen detaillierten Gesamtüberblick über den Widerstand zu bekommen. Er soll durch seine Analysen und Prognosen dazu beitragen, die geeignetsten Mittel des Repressionsapparates zur Sicherung seiner Herrschaft herauszufinden. Auf der Grundlage der Erkenntnisse des VS entscheiden die Strategen der “inneren Sicherheit”, wie versucht werden soll den Widerstand zu brechen.

Sei dir über eines bewusst:

Diese Typen, die dich im Auftrag des Systems anwerben wollen, sind ganz niederträchtige und ehrlose Subjekte. Lästige Schmeißfliegen, die ihr kleines Dasein damit fristen, anderen Menschen hinterher zu schnüffeln und sie auszusaugen. Vor diesen Handlangern brauchst du weder Respekt noch Angst haben. Es hat für dich keinerlei Folgen, wenn du ihnen klipp und klar sagst, dass sie dich nicht belästigen sollen.

Nachfolgend einige wichtige Verhaltenstipps, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte:

  • Keine Unterhaltung: Wenn ihr von Mitarbeitern des Innenministeriums (hierzu gehören die Verfassungsschützer) angesprochen werdet, lasst euch auf kein Gespräch ein. Verweigert jede Diskussion, fordert die Beamten lautstark auf, euch in Ruhe zu lassen und bindet umstehende Personen in die Situation ein, falls der Anquatschversuch im öffentlichen Raum geschieht!
  • Tür zu: Wenn die Agenten vor eurer Wohnung stehen, fordert die Schnüffler auf, euren geschützten Wohnbereich zu verlassen. Falls sie sich weigern, wäre dies ein strafbarer Hausfriedensbruch, den ihr mit den gesetzlichen Mitteln abwehren bzw. ahnenden könnt, insbesondere auch einem ggf. zustehenden Jedermannfestnahmerecht nach Paragraph 127 StPO!
  • Telefon raus: Startet eure Videokamera, sobald die Verfassungsschützer zu erkennen sind und fertigt Bilder an. Verfolgt die Spürnasen zu ihrem Auto, notiert euch das Kennzeichen, prägt euch die Gesichter ein. Auch die Vasallen des Systems haben Familien und ein soziales Umfeld, welches über diese fragwürdige Tätigkeit informiert werden sollte, um Stellung zu beziehen. Helft mit, Agenten aus der Anonymität zu holen!
  • Umfeld sensibilisieren: Zuhause, am Arbeitsplatz, auf der Straße, ein Anquatschversuch kann überall stattfinden. Bereitet euer Umfeld darauf vor und überlegt euch, wie ihr agiert. Gerade im offenen Raum ist es sinnvoll, Öffentlichkeit zu erzeugen und die Beamten bloßzustellen, während bei einem Anquatschversuch im eigenen Hausflur die Priorität auf einem konsequenten Hinausbitten aus dem eigenen Wohnbereich liegen sollte, nach Möglichkeit unter Anfertigung von Beweisvideos eines eventuellen Hausfriedensbruchs. Prinzipiell gilt: Je mehr Menschen auf die Situation aufmerksamer werden, desto schneller treten die Agenten den Rückzug an!

In unserem Verhaltensleitfaden zum Umgang mit dem Verfassungsschutz findest du alle relevanten Informationen über einen Anwerbeversuch aber auch die passenden Gegenmaßnahmen. In einem weiteren Kapitel findest du alle von euch gemeldeten Anwerbeversuche.

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