Umgang mit Repression – Gegen die Opferhaltung der nationalen Opposition

Eine der ersten Erfahrungen, die man als Aktivist in nationalen Strukturen macht, ist in der Regel, dass dieses politische Engagement nicht bei jedem auf Begeisterung stößt. Konflikte mit politischen Gegnern und staatliche Vergeltungsmaßnahmen sind ständige Begleiter der eigenen Arbeit im Widerstand.

Schon deswegen ist Repression ein Punkt, den man nicht einfach ausblenden kann. Der Umgang mit Repression ist Teil unserer politischen Praxis und hat unmittelbaren Einfluss auf unseren Widerstand.

Weiterlesen »

 

Browser-Verlauf löschen reicht alleine nicht aus

Im Browser kann die Surf-Chronik gelöscht werden. Doch die Spuren sind dennoch rückverfolgbar. Windows speichert die Adressen unsichtbar zwischen. Hacker können das ausnutzen. So löschen Sie richtig.

Es geht andere nichts an, welche Webseiten einen interessieren. Um verräterische Spuren in Form von Cache, Cookies und Verlauf zu entfernen, bieten Firefox, Chrome, Opera oder Internet Explorer eigene Menüs. In der Regel erreichen Sie sie per bestimmter Klickfolge oder Tastenkombination – konkret Strg-Umschalt-Entf.

Das Tastaturkürzel kann fehlschlagen, wenn zuvor ein Mausklick in ein Webseiteneingabefeld erfolgte. Haben Sie die Beseitigung abgeschlossen, dürften lokale Spähaktionen eigentlich ausgeschlossen sein. Doch Irrtum: Windows behält eine Website-Liste unsichtbar vorrätig! „Computer Bild“ zeigt, wie Sie Ihren Verlauf trotzdem löschen.

Weiterlesen »

 

WhatsApp trotz Verschlüsselung unsicher!

Die Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wurde von WhatsApp-Nutzern und Datenschützern sehr begrüßt. Dass es hierbei aber dennoch zu erheblichen Sicherheitsproblemen kommt, haben nun Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC herausgefunden.

Betroffen sind vor allem Android-Nutzer. Auf Android-Geräten sind Mediendateien wie Bilder, Dokumente und Sprachnachrichten, die per WhatsApp versandt und empfangen werden, unzureichend geschützt. Die Ursache dafür ist, dass die Daten lediglich für die Übertragung von einem Gerät auf das andere verschlüsselt werden. Beim Empfänger werden die Daten entschlüsselt und in einem ungeschützten Bereich auf dem Gerät gespeichert, sodass Apps darauf zugreifen und die Daten beispielsweise an andere Geräte weitergeleitet werden können. Dies stellt ein enormes Sicherheitsproblem für die Daten der Nutzer dar.

Mit über eine Milliarde Nutzern ist WhatsApp der populärste Messenger weltweit. Über die Smartphone-App verschicken Nutzer Bilder, Dokumente, Videos und Sprachnachrichten schnell und kostenfrei. Doch was, wenn die versandten Daten nicht nur an die ausgewählten Freunde und Familienmitglieder gehen, sondern auch nicht vertrauenswürdige Apps darauf zugreifen können?

Weiterlesen »

 

Holocaust geleugnet – 70-Jähriger aus Varel muss in Haft

Acht Monate muss der Vareler in Haft. Nachgewiesen wurde ihm auch die Verwendung hakenkreuzähnlicher Symbole.

Wegen Volksverhetzung hat das Oldenburger Landgericht am Mittwoch einen 70 Jahre alten Mann aus Varel zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Damit bestätigte die Berufungskammer ein Urteil des Amtsgerichtes in Varel.

Fest steht, dass der Angeklagte auf seiner Internet-Seite einen Text veröffentlicht hat, in dem der Holocaust geleugnet wird. Zwar soll der Holocaust nicht konkret in Frage gestellt werden, so das Gericht, der Text als Ganzes soll das aber nahelegen.

Der Angeklagte hatte sich von dem Inhalt auch nicht distanziert. Damit habe er sich den Inhalt zu eigen gemacht, so der Vorwurf. Schuldig gesprochen wurde der Angeklagte auch wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Weiterlesen »

 

Linksextreme Strukturen in Halle I

Wenn der Sohn von SPD-Politiker Ralf Stegner, StuRa-Sprecher Lukas Wanke und die Institutsgruppe Archäologie der Universität Halle zu einer Demo laden, ist die öffentliche Finanzierung nicht weit. Eine Analyse.

Die Linksextremisten in Halle machen in letzter Zeit vor allem durch bewaffnete Angriffe auf Patrioten, schlecht besuchte Demonstrationen oder eine heiße Debatte um vegane Kondome und Lecktücher auf sich aufmerksam. Finanziert werden die Gruppen durch ein undurchsichtiges Netzwerk aus Vereinen, Gewerkschaften, Stiftungen und Parteien.

Nachdem die Stadt im vergangenen November beschloß, eine von Linksextremisten besetzte Villa mit 150.000 € zu fördern, machte sich Ein Prozent auf die Suche. Unsere Ergebnisse präsentieren wir in den kommenden Wochen in der neuen Reihe „Ein Prozent Investigativ“.

Weiterlesen »

 

Google veröffentlicht PGP für GMail als Open-Source Projekt

Die Chrome-Extension erlaubt das Ende-zu-Ende-Verschlüsseln von Mails in GMail. Allerdings nur mit einigen Einschränkungen.

Google arbeitet bereits seit Mitte 2014 daran, PGP mit GMail kompatibel zu machen. Nun haben Google-Mitarbeiter das Ergebnis dieser Arbeit als Open-Source-Projekt auf GitHub veröffentlicht: E2EMail. Dabei handelt es sich um eine Chrome-Erweiterung, die PGP-Schlüsselverwaltung sowie Ver- und Entschlüsselungsfunktionen in GMail integriert. Dabei bleiben geheime Schlüssel und Nachrichtenklartext allein auf dem Client und sollen nie bei den Google-Servern vorbeikommen.

Weiterlesen »

 

Razzia gegen rechte Szene in Südniedersachsen

Mit Durchsuchungen ist die Polizei am Dienstag gegen die rechte Szene im Raum Göttingen vorgegangen. Zeitgleich seien sechs Objekte in Stadt und Landkreis Göttingen sowie in Thüringen durchsucht worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. In Raum Göttingen und in Thüringen stellen sie Stichwerkzeuge und Datenträger sicher.

Mit rund 100 Beamten ist die Polizei am Dienstag gegen die mutmaßlich gewaltbereite rechtsextreme Szene in Raum Göttingen vorgegangen. Am frühen Morgen seien zeitgleich sechs Objekte in Stadt und Landkreis Göttingen sowie im nordthüringischen Eichsfeldkreis durchsucht worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, Torben Asmus. Festgenommen wurde niemand.

Weiterlesen »

 

Handy-Beschlagnahme war rechtswidrig – Schadensersatz für nationalen Aktivisten!

Während Linksextremisten am 24. September 2016 durch die Dortmunder Innenstadt gegen vermeintlich rechte Gewalt demonstrierten, belästigten Polizeibeamte nationale Anwohner in Dortmund-Dorstfeld. Ein Aktivist, welcher den Polizeieinsatz filmte, wurde plötzlich durch die übereifrigen Beamten bedrängt und sein Mobiltelefon mit der Begründung geraubt, er habe die „Vertraulichkeit des Wortes“ verletzt, indem er den (öffentlichen) Polizeieinsatz gefilmt hätte. Gemäß § 201 StGB schützt dieser Paragraph zwar das nichtöffentlich gesprochene Wort, aber sicherlich keine Übersichtsaufnahmen von Polizeieinsätzen im öffentlichen Straßenraum. Während die Polizeibeamten vor Ort – auch nach Rücksprache mit der Einsatzleitung – nicht von ihrer angekündigten Sicherstellung des Mobiltelefons abweichen wollten, ruderten die Polizisten nach der späteren Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft schnell wieder zurück.

Weiterlesen »

 

Krypto-Messenger Threema jetzt im Web-Browser nutzbar

Der Ende-zu-Ende verschlüsselnde Messenger Threema bietet ab sofort einen Web-Client an. Threema-Nutzer mit Android-Smartphones können bereits Chats vom Browser aus führen, Unterstützung für weitere Betriebssysteme soll folgen.

Ab sofort können Nutzer der Android-Version von Threema ihre Chats auch im Web-Browser beantworten. Die neue Version 3.0 der Threema-Android-App lässt sich mit Chrome, Firefox und Opera koppeln. Ähnlich wie beim Konkurrenten WhatsApp Web muss per Smartphone ein QR-Code eingescannt werden, der im Browser angezeigt wird. Ab da sind Handy und Browser verschlüsselt verbunden – das Antworten im Browser funktioniert also nur, solange das Telefon angeschaltet ist. Threema Web ist quelloffen unter der AGPL; interessierte Nutzer können sich den Dienst also auf eigenen Servern einrichten.

Weiterlesen »

 

Was Sie bei einer Hausdurchsuchung beachten müssen

Morgens knallt es an der Tür, Hausdurchsuchung! Wenn die Polizei die Klingel benutzt, dann haben Sie noch Glück. Vielleicht brechen sie auch die Tür auf und stürmen mit lautem Geschrei in die Wohnung. Man wirft Sie zu Boden. Ihre Frau zerrt man nackt aus dem Bad. Am Boden werden Ihnen Fesseln angelegt. Razzia!
Was nun?

Grundregeln bei einer Hausdurchsuchung

Auch wenn sich nicht jede Hausdurchsuchung so horrorhaft abspielt, sind die nachfolgenden Grundregeln immer (!) – ich wiederhole sicherheitshalber – immer zu beachten.

Steht die Polizei vor der Tür und offeriert Ihnen, dass nunmehr eine Hausdurchsuchung stattfindet, dann verlangen Sie immer eine Ausfertigung des Durchsuchungsbeschlusses.

Weiterlesen »