Horst Mahler in der Gefangenschaft – ungebrochen

Gestern besuchten Uwe Meenen und ich unseren alten Freund und Kameraden Horst Mahler in seiner Gefangenschaft in der JVA Brandenburg. Den Ort, in dem der 81jährige oppositionelle Politiker noch weitere vier Jahre gefangen gehalten wird. Auf den Fotos sehen Sie den Ort der Schande, der symbolisch noch durch einen russischen Panzer T34 bewacht wird, der mit seinem Kanonenrohr drohend auf den Eingang des Gefangenenlagers zielt.

Möglich wurde dieser Besuch erst mit Wochen Verspätung, da der Anstaltsleiter sich für den Besuch erst grünes Licht beim zuständigen Minister für Justiz und Inneres einholte.
Nach Leibesvisitation und Taschenkontrolle wurden wir dann in einen kahlen Raum geführt, wo bald darauf von einem Justizvollzugsbeamten Horst in einem Rollstuhl hereingerollt wurde. Zweieinhalb Stunden konnten wir uns dann ausführlich bei einer Tasse Kaffee für 0,50 €, die wir mit in den kahlen Raum nehmen durften unterhalten.

Weiterlesen »

 

Informationen zum Indymedia-Verbot

Am heutigen Freitag wurde das linksextreme Portal linksunten.indymedia.org vom Bundesministerium des Inneren verboten. Nachdem das als Verein eingestufte Betreiberkollektiv der Seite – ein Trio aus Freiburg – identifiziert wurde, fanden seit 5:30 Uhr parallel mehrere Hausdurchsuchungen im rotgrün geprägten Freiburg (Baden-Württemberg) statt. Bereits jetzt ist die Bilanz erschreckend: Neben „typische[n] Gegenstände[n] der linksextremen Szene“ (Thomas de Maizière) wie Rohren, Zwillen und Teleskopschlagstöcken, wurden auch mutmaßlich verbotene Waffen gefunden.

Bloßstellung von Patrioten, Bekennerschreiben, Mordaufrufe

Den deutschen Ableger des linksextremen indymedia-Netzwerkes gibt es bereits seit 2009. In den vergangenen Jahren machten die Betreiber vor allem durch Aufrufe zur Gewalt von sich reden. Ziel waren dabei meist Patrioten und Polizisten, von denen Namen, Adressen und Fotografien veröffentlicht wurden, um die Menschenjagd zu vereinfachen. Immer wieder wurde die Seite auch als Vernetzungs- und Mobilisierungsplattform für Großkrawalle genutzt, zuletzt zeigte sich das bei den bürgerkriegsähnlichen Zuständen zum G20-Gipfel in Hamburg.

Weiterlesen »

 

Signal: Betreiber verweigert Herausgabe von Nutzerdaten

Der Betreiber des Krypto-Messengers Signal, die Firma „Open Whisper Systems“ (OWS), sollte Informationen über seine Nutzer an die US-Behörden herausgeben. Das allerdings sei gar nicht möglich, so OWS: die entsprechenden Informationen würden entweder gar nicht archiviert oder seien verschlüsselt und für OWS nicht zugänglich. So scheiterte die Forderung eines US-Bezirksgerichts.

Datenherausgabe für „Grand Jury“ gefordert

Ein Bezirksgericht im US-Bundesstaat Virginia forderte von OWS die Herausgabe von Informationen über zwei Signal-Nutzer. Diese sollten als Beweismittel in einer Grand-Jury-Untersuchung dienen. Die Forderung erfolgte in Form einer sogenannten „Subpoena“. Damit steht eine Verweigerung der Kooperation unter Strafe. Zudem enthielt das Schreiben des Gerichts eine Klausel, die es OWS verbot, die Anfrage öffentlich zu machen.

Weiterlesen »

 

Digitale Spracherkennung: Was Sie über Alexa, Siri & Co. wissen sollten

Auf dem Notebook tippen? Übers Tablet wischen? Das war irgendwie gestern. Es gibt immer mehr smarte Geräte, die per Sprachsteuerung unser Leben leichter und schöner machen sollen. Dabei wird nicht einmal vor dem Kinderzimmer Halt gemacht.

Digitale Sprachsteuerung hat das Potenzial, unseren Alltag zu vereinfachen

Digitale Helfer sind keine Utopie mehr wie bei Raumschiff Enterprise. Sie gehorchen dank Spracherkennung aufs Wort und haben anscheinend das Zeug, den Alltag enorm zu erleichtern. Die Wunderdinger heißen Siri, Alexa oder Cortana – um nur die Marktführer zu nennen. Die smarten Boxen steuern neben PC und Smartphone auch die Heizung, schalten das Licht an und erinnern daran, dass der Hund Gassi geführt werden muss – allerdings auf absehbare Zeit noch vom Herrchen selbst. Die Assistenten greifen auf Dutzende von Apps zu und vernetzen so ziemlich das gesamte digitale Leben.

Doch auch wenn wir im Alltag mitunter gerne und viel plappern: Wer mit Alexa oder Siri redet, gibt eben auch sehr viel von sich preis. Alle Sprachbefehle landen erst einmal auf den Servern der Anbieter. Für sie ist es ein Leichtes, die Stimmbefehle zu speichern und auszuwerten. Das wiederum ermöglicht Personen- und Bewegungsprofile des Nutzers in bisher ungeahnten Dimensionen.

Weiterlesen »

 

Linksextremisten mit Outing-Plakaten in die Öffentlichkeit gerückt!

Gesicht zeigen: Dieses Motto haben sich offenbar unbekannte Plakatierer zu Herzen genommen und in den vergangenen Tagen an mehreren Stellen im Dortmunder Stadtgebiet Plakate verbreitet, auf denen diverse Protagonisten der antifaschistischen Szene benannt werden. Nachdem DIE RECHTE Dortmund auf ihrem Twitter-Account bereits am Freitag (18. August 2017) darüber berichtete, dass Anwohner Outingplakate im Bereich der Nordstadt entdeckt hatten, wurden auch auf dem Campus der TU-Dortmund, sowie in mehreren Vororten, identische Plakate im öffentlichen Raum entdeckt. Auf den Plakaten mit Bild zu sehen sind 16 Personen, weiterhin werden 40 weitere Personen genannt, bei denen es sich ebenfalls um Antifaschisten handeln soll, deren Abbildung jedoch aus Platzgründen nicht möglich gewesen sei, wie dem dazugehörigen Beschreibungstext zu entnehmen ist.

Weiterlesen »

 

Zivikarren am 19.08.2017 in Berlin Spandau

B-AC-1589 – VW Passat, schwarz
B-AD-5634 – VW Golf Variant, schwarz
B-CM-9563 – Chevrolet, Transporter, schwarz
B-CP-2768 – VW Konbi, grau
B-DH-8697 – VW-Lassat, blau
B-FI-547 – Mercedes Vito, blau
B-GC-690 – Volvo Kombi, schwarz
B-HN-3606 – PKW, weiß
B-HP-2643 – VW Touran, schwarz
B-LU-9641 – Mercedes PKW, schwarz
B-MR-7348 – Mercedes Vito, Metalligsilber mit Türkistouch
B-NE-2960 – Mercedes Vito, silber
B-TR-1169 – Audi Kombi A4, schwarz
B-UP-734 – Skoda Kombi, silber

 

VPN & Data Manager spioniert für Facebook

Wie das Wall Street Journal berichtet, speichert und analysiert der kostenlose Protect Free VPN & Data Manager Onavo den Datenverkehr, also welche Internetdienste und Apps – im Falle von Android – seine Nutzer verwenden und wertet diesen anschließend aus. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden vom ursprünglich israelische VPN-Anbieter Onavo an Facebook weitergegeben. Das soziale Netzwerk hatte Onavo 2013 für die geschätzte Summe von etwa 100 bis 200 Millionen Dollar gekauft.

Die App für mobile Datennutzung und VPN von Onavo bietet den Nutzern zum einen eine bequeme Lösung für ein allgegenwärtiges Problem, das daraus resultiert, dass das mobile Datenvolumen durch Facebook, Spotify und Co. schnell verbraucht ist. So kann es auch teuer werden, wenn man jeden Monat weitere Datenpakete zukauft. Doch mit Onavo bekommen Android-Nutzer einen besseren Überblick über ihren mobilen Datenverbrauch. Onavo visualisiert diese Angaben anhand von aussagefähigen Grafiken.

Weiterlesen »

 

Interne Auflagen – 19.08.2017

Unabhängig von den Auflagen der Polizei, gibt es Auflagen der Versammlungsleitung, die jeder Teilnehmer zu beachten hat.

Die Wirkung einer Veranstaltung hängt nicht nur mit einer möglichst hohen Teilnehmerzahl zusammen. Jeder Teilnehmer ist ein Mosaikstein, der das Bild der Veranstaltung mitprägt.

Für alle Teilnehmer des Aufzuges gilt daher:

  • Keine Interviews oder Gespräche mit den anwesenden Medien.
  • Während Marsch und Kundgebungen herrscht Alkohol- und Rauchverbot.
  • Mobiltelefone sind während des Marsches auszuschalten.
  • Achtet auf einen dezenten und dem Thema entsprechenden Kleidungsstil
    (keine Tarnkleidung oder alliierte Militärkleidung jeglicher Art.)
    Helle Oberbekleidung, weißes Hemd oder T-Hemd, ist erwünscht.
  • Zugelassen sind nur schwarz-weiß-rote Fahnen und themenbezogene Transparente.
  • Es ist nur den von der Versammlungsleitung eingesetzten Personen gestattet, Bild- und Filmaufnahmen zu machen.
  • Die eingesetzten Ordner sind keine Statisten, die Teilnehmer des Aufmarsches schikanieren wollen, sondern Helfer der Versammlungsleitung, um das würdige Bild, das von diesem Tag ausgehen soll, umzusetzen. Begegnet ihnen entsprechend.

Zeigt in Wort und Tat, dass das bessere Deutschland nicht unter dem Schutt der Zeit verschwunden ist. Zeigt, dass Ihr Teil des besseren Deutschlands seid!

Taten graben Furchen, Worte tilgt der Regen!

Beachtet hierzu auch den SfN Leitfaden zum
Verhalten auf einer Demonstration

 

Wie man sich für unter 10 EUR einen IMSI-Catcher baut

Ein IMSI-Catcher ist ein Gerät, mit dem die auf der Mobilfunkkarte eines Mobiltelefons gespeicherte IMSI ausgelesen und der Standort der Mobiltelefone innerhalb einer Funkzelle eingegrenzt werden kann. Die Polizei setzt das Gerät z.B. gerne auf Demos ein, um alle Mobilfunktelefonate mitzuhören u.v.m.

Sicherheitsdienste nutzen sie seit langem. Mit sogenannten IMSI-Catchern kann man International Mobile Subscriber Identity (IMSI)-Nummern aufspüren. Diese sorgen dafür, dass ein bestimmtes Endgerät den richtigen Anruf erhält. Hier erfahrt ihr, wie man mit geringem finanziellen Aufwand und etwas Python feststellen kann, welche SIM-Karten in der Nähe aktiv sind und somit ein entsprechendes Telefon und den damit verbundenen Besitzer aufklärt. Ihr könnt damit also Person, Ort und Zeitpunk bestimmen.

Weiterlesen »

 

Kann die Polizei Whatsapp jetzt hacken?

Ein neues Gesetz erlaubt deutschen Strafermittlern, über Whatsapp & Co. geführte Kommunikationen zu überwachen. Heißt das, die Polizei kann jetzt die Verschlüsselung der Messenger knacken? Nein, aber das macht es nicht unbedingt besser.

Am 22. Juni hat die Große Koalition gegen den Widerstand der Opposition von Datenschützern, Internet-Aktivisten, Verbänden und anderen Organisationen einen Gesetzentwurf durchgesetzt, der es Strafermittlern erlaubt, für eine „Online-Durchsuchung“ mit Spionage-Software auf Computern oder anderen Geräten gespeicherte Daten abzugreifen. Außerdem dürfen das Bundeskriminalamt (BKA) und andere Behörden durch die Ausweitung der sogenannten Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) jetzt für die Strafverfolgung einen „Staatstrojaner“ einsetzen, um die gesamte Kommunikation eines Verdächtigen abzufangen. Dabei geht es vor allem auch um die verschlüsselten Chats, die über Whatsapp und andere Messenger geführt werden und die über die normale Überwachung nicht mitgelesen werden können. Die Liste der Straftaten, bei denen das neue Gesetz greift, ist lang. Sie reicht vom Hochverrat bis zum Sportwettbetrug.

Weiterlesen »